Bitcoin Insights: Wissen & Updates für Unternehmen & Privatpersonen im Tessin, in der Schweiz

Stets neue Artikel über Bitcoin, seine Anwendungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Chancen – praxisnah, verständlich und zukunftsorientiert.

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Niederlande: 36 % Steuer auf nicht realisierte Gewinne

Die Niederlande haben mit dem Gesetz „Wet werkelijk rendement Box 3“ eine weitreichende Reform beschlossen: Ab 2028 sollen reale Renditen mit 36 % besteuert werden – inklusive nicht realisierter Gewinne auf Aktien, Anleihen und Bitcoin sowie Kryptowährungen. Grundlage ist eine jährliche Mark-to-Market-Bewertung. Steigt der Wert eines Vermögenswertes, fällt Steuer an – selbst wenn nicht verkauft wurde. Ab 1.800 Euro Gewinn pro Jahr greift der Fiskus zu.

Damit verschiebt sich das Verhältnis zwischen Staat und Eigentum grundlegend. Im heutigen FIAT-Geldsystem, geprägt von weichem Geld und struktureller Inflation, weitet sich der steuerliche Zugriff zunehmend auf potenzielles Vermögen aus. Für Investoren bedeutet das: Langfristige Planung wird erschwert, Liquidität wird zum Zwangsthema, Volatilität wird steuerlich bestraft.

Gerade bei Bitcoin, einem strukturell knappen Gut mit hoher Schwankungsbreite, entsteht ein erhebliches Liquiditätsrisiko. Wer Buchgewinne versteuern muss, könnte gezwungen sein zu verkaufen. In der Schweiz hingegen werden nicht realisierte Gewinne nicht besteuert, und für Privatpersonen sind Kapitalgewinne auf Bitcoin in der Regel steuerfrei, sofern keine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt. Die Debatte ist daher nicht nur fiskalisch, sondern monetär und ordnungspolitisch: Welche Rolle soll Kapitalbildung in unserer Gesellschaft spielen?

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Die vier Jahreszeiten von Bitcoin – Marktpsychologie, Knappheit und der Übergang zu hartem Geld

Bitcoin bewegt sich in wiederkehrenden Zyklen von etwa vier Jahren, die sich seit 2009 erstaunlich konsistent wiederholt haben. Jede Phase – Frühling, Sommer, Herbst und Winter – ist nicht nur durch Preisbewegungen gekennzeichnet, sondern durch ein klar erkennbares Stimmungsbild in den Massenmedien und in der Gesellschaft. Euphorie, Gleichgültigkeit, Skepsis und Panik erscheinen in einer fast lehrbuchartigen Abfolge.

Aktuell befinden wir uns strukturell im Winter des Zyklus. Nach der Euphoriephase von 2025 dominiert 2026 eine deutliche Korrektur. Die mediale Aufmerksamkeit ist kritischer geworden, viele Stimmen sprechen von Enttäuschung oder vom Ende der Dynamik. Genau in dieser Phase beginnt jedoch traditionell die strategische Neupositionierung langfristig denkender Marktteilnehmer. Während ein Großteil der Öffentlichkeit verunsichert reagiert, analysieren Investoren mit niedriger Zeitpräferenz die fundamentalen Daten, prüfen ihre Allokation und beginnen schrittweise erneut zu akkumulieren.

Diese Dynamik ist kein Zufall, sondern das Resultat eines monetären Designs, das auf absoluter Knappheit basiert. Während das heutige FIAT-Geldsystem durch flexible Geldmengenausweitung, Kreditexpansion und strukturelle Inflation geprägt ist, folgt Bitcoin einer unveränderlichen Emissionslogik. Die Zyklen sind Ausdruck eines freien Marktes, der sich um ein hartes Geld neu ordnet. Wer diese Struktur versteht, erkennt: Nicht der Preis steht im Zentrum, sondern das Zusammenspiel von Knappheit, Zeitpräferenz und kollektiver Psychologie.

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Bitcoin-Adoption 2026: Globale Verschiebungen zwischen Zahlungsnetz & Wertspeicher

Die weltweite Bitcoin-Adoption ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck einer tiefgreifenden monetären Verschiebung. Während das heutige FIAT-System als weiches Geld auf Kreditexpansion, geldpolitische Steuerung und strukturelle Entwertung der Kaufkraft basiert, wächst global die Nachfrage nach einem monetären Gut mit festen, nicht verhandelbaren Regeln.

Institutionen halten inzwischen über eine Million Bitcoin allein über US-Spot-ETFs, Unternehmen wie Strategy integrieren Bitcoin strategisch in ihre Bilanz, Staaten wie El Salvador oder Bhutan bauen Reserven auf, und einzelne US-Bundesstaaten schaffen rechtliche Grundlagen für staatliche Bitcoin-Positionen. Gleichzeitig entwickelt sich das Lightning-Netzwerk zu einer skalierbaren Zahlungsschicht für schnelle, grenzüberschreitende Transaktionen, während weltweit rund 1,4 Milliarden Menschen keinen Zugang zum klassischen Bankensystem haben. Bitcoin wird nicht staatlich verordnet, sondern freiwillig gewählt.

Genau darin liegt der fundamentale Unterschied zwischen hartem und weichem Geld – und genau deshalb ist die Adoption eine ökonomische Reaktion auf systemische Rahmenbedingungen, nicht bloß ein technologischer Trend.

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Volatilität ist kein Argument gegen Bitcoin – Der Marktimpuls Anfang 2026 als Lehrstück monetärer Realität

Anfang 2026 reagierten Gold, Silber, Aktienmärkte und Bitcoin erneut sensibel auf veränderte Zinserwartungen in den USA. Edelmetalle korrigierten deutlich, Silber besonders stark mit einem Rückgang von bis zu 33 % von einem Hoch von 119 USD pro Unze Ende Januar auf unter 80 USD pro Unze bis zum 9. Februar. Auch Aktien verloren spürbar an Marktkapitalisierung, wobei der S&P 500 in volatilen Phasen bis zu 2 % in einzelnen Wochen einbüßte, obwohl er insgesamt seit Jahresbeginn um etwa 2 % zulegte. Bitcoin fiel ebenfalls, mit einem Rückgang von etwa 17 % von rund 83.000 USD Ende Januar auf etwa 69.000 USD am 9. Februar, stabilisierte sich jedoch im Rahmen seiner bekannten zyklischen Struktur.

Die Ereignisse zeigen nicht die Schwäche einzelner Assets, sondern die Fragilität eines kreditgetriebenen FIAT-Systems.

Volatilität ist kein Sondermerkmal von Bitcoin. Sie ist systemisch. Entscheidend bleibt die Frage, welche monetäre Grundlage politisch manipulierbar ist – und welche nicht. Bitcoin ist das einzige monetäre Gut mit absolut fixer Geldmenge.

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Februar 2026: Warum gerade jetzt der richtige Moment für einen Bitcoin-Sparplan ist

Wer jetzt schon wieder abwartet, verpasst den nächsten Zug.

Wir befinden uns im vierten Bitcoin-Zyklus in einer ausgeprägten Korrekturphase. Der Preis ist von rund 126’000 USD auf etwa 75’000 USD gefallen, weitere Rückgänge in Richtung 60’000 USD sind möglich. Historisch waren genau solche Phasen jedoch Teil eines strukturellen Vierjahresmusters rund um das Halving – nicht das Ende eines Trends, sondern die Vorbereitung des nächsten Zyklus. Volatilität ist kein Fehler im System, sondern Ausdruck einer monetär festen Angebotsstruktur.

Im Mittelpunkt steht die Frage nach Kaufkraft. Während das heutige FIAT-System auf Kreditexpansion und kontinuierlicher Ausweitung basiert, folgt Bitcoin einer strikt begrenzten Geldmenge von 21 Millionen Einheiten. Eine schwache Währung verliert langfristig an Wert, eine harte Währung zwingt zu Disziplin und belohnt Sparen. Wer Kapital über Jahre auf der Bank hält, verliert real Kaufkraft – und damit gespeicherte Lebenszeit.

Permanentes Abwarten in der Hoffnung auf den perfekten Einstieg führt meist dazu, dass Kaufkraft weiter schwindet, während Chancen ungenutzt verstreichen. Es geht nicht primär um kurzfristige Vervielfachungen, sondern um den systematischen Schutz der eigenen Kaufkraft in einem Umfeld struktureller Entwertung. Ein strukturierter DCA-Sparplan (Dollar Cost Average), also einen Durchschnittspreis über mindestens vier Jahre reduziert das Timing-Risiko und hat historisch in jedem vollständigen Zyklus zu positiven Ergebnissen geführt. Nicht Spekulation, sondern Regelmäßigkeit ist entscheidend.

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Lightning-Anwendungen, die du so noch nicht kennst – Vom Streaming-Payment bis zur IoT-Ökonomie

Im heutigen FIAT-Geldsystem sind kleine Beträge langsam, teuer und ökonomisch unsinnig. Mikrozahlungen scheitern an Fixkosten, Plattformgebühren und Rückbuchungslogik. Das betrifft den Podcast-Hörer, der einem Creator 50 Rappen oder Cent senden möchte, genauso wie den Nutzer, der nur zehn Minuten eines Videos konsumiert, Familien mit kleinen grenzüberschreitenden Überweisungen oder Entwickler, die digitale Dienste nutzungsbasiert abrechnen wollen. Zeit, Nutzung und Bezahlung sind entkoppelt, weil debole Geldsysteme Präzision nicht zulassen.

Bitcoin bringt als stabiles, knappes Geld die monetäre Grundlage zurück. Doch erst das Lightning Network macht dieses Geld alltagstauglich. Lightning ermöglicht Mikro-Tipping, Streaming-Payments pro Minute, autonome Maschinenzahlungen, globale Micro-Remittances in Sekunden sowie API-basierte Micropayments. Nicht als Theorie, sondern als funktionierende Praxis, im Einklang mit der österreichischen Ökonomie: direkte Preisbildung, niedrige Zeitpräferenz und Verantwortung beim Individuum.

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Stabilität im Zeitalter von Inflation und weichem Geld – Bitcoin als strategische Reserve für KMU

Steigende Kosten, schwindende Margen und Rücklagen, die real Jahr für Jahr an Kaufkraft verlieren, gehören heute zum Alltag vieler KMU. Gerade wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen, die über Jahre hinweg Rücklagen aufgebaut haben und diese klassisch auf Bankkonten halten, sind besonders betroffen. Im FIAT-Geldsystem werden selbst hohe Kontostände strukturell entwertet, während Löhne, Energie, Mieten und Finanzierungskosten kontinuierlich steigen. Neue Geldschöpfung erreicht produktive Unternehmen zuletzt, verstärkt Preisverzerrungen und verschärft den Wettbewerbsdruck.

Bitcoin stellt diese Ausgangslage grundlegend infrage. Eine feste Geldmenge, keine politische Steuerbarkeit und volle Überprüfbarkeit eröffnen erstmals die Möglichkeit, einen Teil der Unternehmensreserven außerhalb dieses Mechanismus zu halten. Nicht als Spekulation, sondern als strategische Antwort auf Inflation, Cantillon-Effekt und langfristige Planungsunsicherheit – insbesondere für Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften, Rücklagen bilden und ihren Wert über Zeit erhalten wollen.

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Quantum Computing & Bitcoin – reale Bedrohung oder überschätztes Risiko?

Quantum Computing wird oft als existentielle Gefahr für Bitcoin dargestellt. Die Vorstellung, dass Quantencomputer eines Tages private Schlüssel brechen könnten, wirkt dramatisch – besonders in einer Zeit, in der technologische Durchbrüche exponentiell verlaufen. Doch zwischen theoretischer Möglichkeit und praktischer Bedrohung liegt ein weiter Weg.

Bitcoin ist kein statisches System, sondern ein anpassungsfähiges Protokoll. Während unser heutiges FIAT-Geldsystem auf politischer Steuerung, Vertrauen und kontinuierlicher Ausweitung der Geldmenge basiert, gründet Bitcoin auf überprüfbarer Mathematik. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob Technologie Fortschritte macht – sondern ob Bitcoin ausreichend Zeit und Struktur besitzt, um sich weiterzuentwickeln.

Die Geschichte spricht für Anpassungsfähigkeit – nicht für Stillstand.

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„Bitcoin hat keinen intrinsischen Wert“ – Der Denkfehler hinter der Kritik

Die Behauptung, Bitcoin habe keinen intrinsischen Wert, wird oft als endgültiges Argument gegen seine monetäre Bedeutung vorgebracht. Dahinter steht die Annahme, nur physisch greifbare Güter wie Gold oder Rohstoffe besäßen einen „echten“, inneren Wert. Alles Digitale erscheine dagegen beliebig und spekulativ. Doch diese Argumentation verkennt ein fundamentales Prinzip der Österreichischen Schule: Intrinsischer Wert existiert ökonomisch nicht. Weder Gold noch Wasser noch Papiergeld tragen Wert in sich wie eine chemische Eigenschaft. Wert entsteht aus subjektiver Bewertung, aus Knappheit, aus Kontext und aus gesellschaftlicher Akzeptanz.

Historische Beispiele wie die DDR zeigen, dass selbst alltägliche Konsumgüter temporär monetäre Funktionen übernehmen können, wenn offizielles Geld seine Rolle nicht erfüllt. Geld ist kein staatliches Dekret, sondern ein sozialer Prozess. Bitcoin steht in dieser Tradition monetärer Evolution. Er ist nicht durch Materie gedeckt, sondern durch überprüfbare Knappheit, Energieeinsatz und ein offenes Regelwerk. Wer „intrinsischen Wert“ fordert, verlangt etwas, das es im ökonomischen Sinne nie gegeben hat. Entscheidend ist nicht Substanz, sondern Funktion, nicht Glanz, sondern Akzeptanz unter Bedingungen von Knappheit und Freiheit.

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Geführt Bitcoin verstehen. Warum ein strukturiertes Coaching Zeit spart und Orientierung schafft

Bitcoin ist keine Abkürzung zu Rendite, sondern ein Weg des Verstehens. Wer sich ernsthaft damit auseinandersetzt, steht vor einer enormen Menge an Informationen, Meinungen und technischen Details. In einem Währungssystem, das auf weichem Geld, struktureller Inflation und wachsender Unsicherheit basiert, wird Orientierung zu einer knappen Ressource. Ein Bitcoin-Coaching bündelt Wissen, verknüpft Zusammenhänge und begleitet vom theoretischen Verständnis bis zur praktischen Umsetzung – klar, unabhängig und zeiteffizient.

Für Menschen im Tessin und Umgebung bietet Bitcoin Locarno personalisierte und flexible Coaching-Formate an. Die Sitzungen können bequem beim Kunden zu Hause, in einem ruhigen Café oder in einem Meetingraum stattfinden – stets in einem diskreten und informellen Rahmen. Ziel ist es, einen ruhigen Raum für Dialog und Lernen zu schaffen, angepasst an persönliche oder unternehmerische Bedürfnisse, in dem Bitcoin methodisch, ohne Druck und mit Fokus auf langfristiges Verständnis erklärt wird.

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Bitcoin in der Immobilienentwicklung: praktisches Beispiel zum Kapitalschutz über 36 Monate

Die Immobilienentwicklung ist zwangsläufig ein Geschäft mit langen Zeithorizonten. Zwischen dem Erwerb eines Grundstücks und der Fertigstellung einer Immobilie vergehen häufig 24 bis 36 Monate, in denen ein Teil des Eigenkapitals bewusst ungenutzt bleibt. In einem FIAT-Geldsystem ist diese Phase jedoch nicht neutral, sondern mit einem vorhersehbaren Kaufkraftverlust verbunden.

Der folgende Beitrag zeigt anhand eines realistischen und nachvollziehbaren Praxisbeispiels, wie Projektentwickler Kapital funktional strukturieren können, indem sie operative Liquidität für die Baustelle klar von einer definierten monetären Reserve trennen.

Wenn beispielsweise 15 Prozent des Eigenkapitals – im Beispiel 45’000 EUR oder CHF – als Reserve aufgebaut und während der Projektlaufzeit nicht verwendet werden, verändert sich nicht der Bauprozess, sondern die Qualität des Kapitals am Ende des Projekts. Während eine vollständig in FIAT gehaltene Reserve nach 36 Monaten nominal unverändert bleibt, zeigt der Vergleich mit einer diszipliniert in Bitcoin aufgebauten monetären Reserve einen erheblichen Unterschied.

Wird dieses Modell auf die ursprünglichen 45’000 EUR angewendet, liegt der heutige Wert der Reserve in einer Größenordnung von rund 140’000 EUR oder CHF.

Ziel ist es nicht, Renditeversprechen zu formulieren, sondern zu verdeutlichen, wie Kapital die Zeit fundamental unterschiedlich durchläuft – je nachdem, ob es in weichem oder in hartem Geld gehalten wird. Der Fokus liegt auf Zeit, Struktur und ökonomischer Logik.

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Bitcoin 2026: die stille Reife eines unterschätzten Wertes

Vor einem Jahr galt ein Bitcoin-Preis von rund 92’000 US-Dollar als historisches Hoch – aufmerksam beobachtet und mit Staunen betrachtet. Zu Beginn des Jahres 2026 bewegt sich Bitcoin erneut auf einem ähnlichen Niveau, jedoch überraschend nahezu ohne große Aufmerksamkeit.

Dieser Wandel ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Reife. Märkte gewöhnen sich an das, was sich über die Zeit als beständig erweist.

Während das FIAT-System weiterhin auf Zinsen, Verschuldung und politische Eingriffe angewiesen ist, etabliert sich Bitcoin zunehmend als stabiler monetärer Referenzpunkt. Der Gegensatz zwischen weicher Währung und digitaler Knappheit wird deutlicher – nicht lauter. Gerade weil Bitcoin nicht mehr überrascht, wird er heute oft unterschätzt. Und genau darin liegt seine Stärke zu Beginn des neuen Jahres.

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Bitcoin 2025. Ein Jahr monetärer Reife

2025 war kein Jahr des Hypes, sondern der Klärung. Bitcoin erreichte neue historische Höchststände, doch der Preis stand nicht im Mittelpunkt. Weitaus bedeutender war der strukturelle Wandel des Marktes. Institutionelles Kapital, staatliche Reserven und ein wachsendes Bewusstsein für Selbstverwahrung haben das Gesamtbild grundlegend verändert. Während das FIAT-Geldsystem weiterhin auf Kreditexpansion, Verschuldung und politischem Eingriff basiert, hat sich Bitcoin als hartes Geld in einer Welt weicher Währungen etabliert. Nicht als Spekulationsinstrument, sondern als monetärer Bezugspunkt für Zeit, Arbeit und Wert.

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Bitcoin im Wettbewerb der Währungen. Geldtheorie, Marktprozess und die Frage nach stabilem Geld im digitalen Zeitalter

Bitcoin ist längst nicht mehr nur Spekulationsobjekt. Es ist zu einem echten Stresstest für das Fiat-Geldsystem geworden – ein System, das auf Verschuldung, Zentralbanksteuerung und staatlichem Währungsmonopol basiert. Im Podcast „Dezentral & Direkt“ diskutieren Markus Krall und Roman Reher genau diese Bruchlinie. Beide lehnen das staatliche Geldmonopol ab und plädieren für einen Wettbewerb der Währungen – ganz im Sinne der Österreichischen Schule.

Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der Frage der Stabilität: Kann Bitcoin zu stabilem Geld werden – oder bleibt er ein volatiles Asset ohne langfristige monetäre Qualität?

Krall argumentiert klar: Ohne stabile Kaufkraft kann Bitcoin keine Recheneinheit sein – und damit kein echtes Geld. Stabilität ist für ihn Voraussetzung, nicht Ergebnis.

Reher hingegen betrachtet Bitcoin als Marktprozess. Stabilität entsteht seiner Ansicht nach nicht vorab, sondern entwickelt sich durch wachsende Liquidität, zunehmende Markttiefe und globale Verteilung. Monetisierung ist ein dynamischer Prozess – kein Zustand.

Auch Gold wird neu bewertet. Krall verteidigt es als bewährten Wertspeicher. Reher entgegnet, dass Gold im digitalen Zeitalter fast zwangsläufig in ein System aus Zertifikaten, Verwahrstellen und Versprechen überführt wird – und damit erneut auf Vertrauen statt auf überprüfbarer Eigentümerschaft beruht.

Am Ende steht kein Dogma, sondern ein offener Wettbewerb. Die Frage bleibt: Muss Stabilität vor der Monetisierung existieren – oder entsteht sie erst durch sie?

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Bitcoin MENA 2025: Der Aufstieg des harten Geldes in der arabischen Welt

Die Bitcoin MENA Conference 2025 in Abu Dhabi markierte einen historischen Wendepunkt: Über 12.000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern und 234 Redner beschleunigten die institutionelle Adoption von Bitcoin deutlich. Michael Saylor sprach von einem möglichen Superzyklus mit wöchentlichen ETF-Zuflüssen von 2,3 Milliarden USD, während Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate Bitcoin als tragende Säule der künftigen Finanzarchitektur bezeichneten.

Zu den zentralen Zahlen zählen 518 Millionen USD an BTC-Beteiligungen, die vom Abu Dhabi Investment Council verdreifacht wurden. Rund 30 % der Bevölkerung der VAE – etwa 3 Millionen Menschen – besitzen Bitcoin. Hinzu kommen über 500.000 aktive tägliche Trader sowie ein Markt für digitale Vermögenswerte in Dubai im Umfang von 680 Milliarden USD, was etwa 0,5 % des BIP entspricht.

Auch in Saudi-Arabien gewinnt Bitcoin an Bedeutung. Der Mining-Sektor könnte bis 2026 ein Volumen von bis zu 2,5 Billionen USD erreichen. Unterstützt wird diese Entwicklung durch eine Fatwa, die Bitcoin für rund 2 Milliarden Muslime als zulässig einstuft.

Diese Dynamik steht im deutlichen Kontrast zum Fiat-System und verkörpert zentrale Prinzipien der Österreichischen Schule: Knappheit, Eigentumssouveränität und monetäre Stabilität durch ein begrenztes, nicht manipulierbares Geldsystem.

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Unternehmen, Bitcoin und die neue Kunst finanzieller Stabilität

Viele Unternehmen agieren heute in einem Geldsystem, das sie strukturell benachteiligt. In einem System weichen Geldes ist der Zugang zu Krediten nicht gleich verteilt. Große Konzerne erhalten aufgrund ihrer Nähe zu Banken schnell und günstig Finanzierung, während kleinere Unternehmen höhere Zinsen akzeptieren müssen oder ganz abgewiesen werden. Dieses Phänomen beschreibt die Wirtschaftsgeschichte als Cantillon-Effekt. Gleichzeitig verlieren Rücklagen in weichem Geld kontinuierlich an Kaufkraft – selbst solide Unternehmen werden dadurch geschwächt.

Bitcoin eröffnet eine neue Alternative. Eine Reserve in Bitcoin verwässert nicht, unterliegt keinen politischen Entscheidungen und kann zugleich als stabile, liquide Sicherheit für Kredite dienen. Bitcoin-besicherte Darlehen weisen äußerst geringe Ausfallraten auf, da sie stark überbesichert sind und im Bedarfsfall lediglich der notwendige Teil der Reserve liquidiert wird. Das Ergebnis ist ein Finanzmodell, das auf realem Kapital basiert – nicht auf aus dem Nichts geschaffener Geldmenge. Hartes Geld belohnt Produktivität, weiches Geld erzeugt Instabilität.

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Bitcoin vs. Aktien, Gold und Anleihen – der 8-Jahres-Reality-Check

Am 1. Dezember 2017 kostete ein Bitcoin rund 11.000 US-Dollar. Acht Jahre später liegt der Preis bei etwa 93.000 US-Dollar – ein Anstieg von 745 %. Das Allzeithoch 2025 bei rund 126.000 US-Dollar entspricht sogar einem Plus von 1.045 % gegenüber dem Ausgangswert.

Im gleichen Zeitraum entwickelten sich andere Anlageklassen deutlich moderater:

  • S&P 500: +156 % (von ca. 2.670 auf ca. 6.830 Punkte; Hoch 2025 ca. 6.875 → +158 %)

  • Gold: +233 % (von ca. 1.260 US-Dollar auf ca. 4.200 US-Dollar je Unze; Hoch 2025 ca. 4.380 US-Dollar → +248 %)

Langlaufende Staatsanleihen und globale Anleiheportfolios erzielten – je nach Duration – magere oder real deutlich negative Renditen. In vielen Fällen summieren sich seit 2017 reale Verluste im zweistelligen Prozentbereich.

Parallel dazu ist die Kaufkraft der Fiat-Währungen spürbar gesunken:

  • Schweiz: −9 % → 100 CHF entsprechen real nur noch 91 CHF

  • Deutschland: −28 % → 100 EUR entsprechen real nur noch 78 EUR

  • Österreich: −25 % → 100 EUR entsprechen real nur noch 80 EUR

  • Italien: −23 % → 100 EUR entsprechen real nur noch 81 EUR

Eine durchschnittliche Familie im Euroraum hat damit rund ein Viertel ihrer Ersparnisse verloren – nicht durch Börsencrashs, sondern durch geldpolitisch verursachte Inflation.

Die reale Teuerung bei Mieten, Energie, Lebensmitteln und Versicherungen lag vielerorts deutlich über den offiziellen Verbraucherpreisindizes. Der tatsächliche Kaufkraftverlust ist somit höher als die Statistik vermuten lässt.

Der Acht-Jahres-Vergleich zeigt klar: Bitcoin als absolut knappes digitales Gut verhält sich grundlegend anders als Vermögenswerte, die im Fiat-System bewertet und verwaltet werden.

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Oliver Kahn über Bitcoin: «Ich habe bis heute keinen einzigen verkauft» – Warum der Titan recht hat

Oliver Kahn kaufte seine ersten Bitcoin Anfang 2018 zu rund 5.000 € und hat bis heute keinen einzigen verkauft. Es war nicht Gier, die ihn antrieb, sondern eine nüchterne, fast schon österreichische Analyse: «Wir alle glauben, dass das Geld auf dem Konto einen Wert hat. Aber wie lange noch? Schaut man in die Geschichte, sind am Ende fast alle Währungen dieser Welt zu wertlosem Papier geworden.»

Für ihn ist Bitcoin deshalb das härteste Geld, das es je gegeben hat: 21 Millionen – für immer unabhängig von Zentralbanken und Regierungen. Damit verkörpert Bitcoin genau das, was die Österreichische Schule seit über hundert Jahren als einzigen Schutz vor schleichender Enteignung fordert.

Trotz ETF-Hype, trotz Michael Saylor und dem Eintritt der Institutionen bleibt sein Urteil 2025 unverändert: «Grundsätzlich hat sich an der Idee dieser digitalen Währung nichts geändert.»

Eine beeindruckende Verteidigung von langfristigem Denken und eiserner Disziplin – von einem Mann, der schon mit 16 wusste, wie echter Wohlstand entsteht, und der als Torwart bewiesen hat, dass Nerven aus Stahl alles schlagen.

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Sommer 2029: Warum der Bitcoin-Preis explodieren könnte, wenn das verfügbare Angebot auf nur noch 500’000 BTC sinkt

Die Menge an Bitcoin auf den Börsen ist in den letzten sechzehn Monaten deutlich gesunken – von rund 3’000’000 BTC auf etwas mehr als 2’100’000 BTC. Dieser Rückgang verlief nicht unregelmäßig, sondern bemerkenswert linear. Monatlich werden etwa 36’000 BTC vom Markt abgezogen, in private Verwahrung übertragen und damit der globalen Liquidität entzogen. Parallel dazu wächst die weltweite Geldmenge M2 weiter und könnte bis zum Sommer 2029 um 15 bis 30 % zunehmen, während die kumulierte Inflation im selben Zeitraum zwischen 10 und 20 % liegen dürfte.

Im gleichen Zeitraum gelangen lediglich 13’689 BTC pro Monat durch Mining neu in das System. Nach dem Halving 2028 sinkt diese Zahl auf etwa 6’800 BTC monatlich – eine äußerst geringe Menge im Verhältnis zur globalen Nachfrage. Ein Fiat-System, das auf stetiger Ausweitung von weichem Geld basiert, steht damit einem digitalen Gut gegenüber, dessen Knappheit kontinuierlich zunimmt. Setzt sich der aktuelle Trend fort, könnte das Bitcoin-Angebot auf den Börsen im Sommer 2029 auf rund 500’000 BTC fallen – ein Niveau, das einen strukturellen Wendepunkt darstellen und einen massiven Angebotsschock auslösen könnte.

Unter solchen Bedingungen erscheint ein Preisniveau im Bereich mehrerer hunderttausend bis über eine Million Franken bis Sommer 2029 nicht als theoretische Spekulation, sondern als wirtschaftlich nachvollziehbare Projektion im Kontext zunehmender Knappheit.

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Warum klassische Investitionen keine Rettung sind

In einer Welt, die von weichem Geld geprägt ist, suchen viele Menschen Schutz vor dem Verlust ihrer Kaufkraft und setzen auf klassische Anlagen wie Aktien, Immobilien oder Gold. Doch was auf den ersten Blick vernünftig erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als trügerische Sicherheit. Auch diese Anlageformen sind Teil eines kranken Systems, das auf permanenter Inflation und der schleichenden Erosion realer Werte basiert. Wer echte Vorsorge betreiben will, braucht ein stabiles Fundament – keine provisorischen Zufluchtsorte.

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