Bitcoin Insights: Wissen & Updates für Unternehmen & Privatpersonen im Tessin, in der Schweiz
Stets neue Artikel über Bitcoin, seine Anwendungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Chancen – praxisnah, verständlich und zukunftsorientiert.
Februar 2026: Warum gerade jetzt der richtige Moment für einen Bitcoin-Sparplan ist
Wer jetzt schon wieder abwartet, verpasst den nächsten Zug.
Wir befinden uns im vierten Bitcoin-Zyklus in einer ausgeprägten Korrekturphase. Der Preis ist von rund 126’000 USD auf etwa 75’000 USD gefallen, weitere Rückgänge in Richtung 60’000 USD sind möglich. Historisch waren genau solche Phasen jedoch Teil eines strukturellen Vierjahresmusters rund um das Halving – nicht das Ende eines Trends, sondern die Vorbereitung des nächsten Zyklus. Volatilität ist kein Fehler im System, sondern Ausdruck einer monetär festen Angebotsstruktur.
Im Mittelpunkt steht die Frage nach Kaufkraft. Während das heutige FIAT-System auf Kreditexpansion und kontinuierlicher Ausweitung basiert, folgt Bitcoin einer strikt begrenzten Geldmenge von 21 Millionen Einheiten. Eine schwache Währung verliert langfristig an Wert, eine harte Währung zwingt zu Disziplin und belohnt Sparen. Wer Kapital über Jahre auf der Bank hält, verliert real Kaufkraft – und damit gespeicherte Lebenszeit.
Permanentes Abwarten in der Hoffnung auf den perfekten Einstieg führt meist dazu, dass Kaufkraft weiter schwindet, während Chancen ungenutzt verstreichen. Es geht nicht primär um kurzfristige Vervielfachungen, sondern um den systematischen Schutz der eigenen Kaufkraft in einem Umfeld struktureller Entwertung. Ein strukturierter DCA-Sparplan (Dollar Cost Average), also einen Durchschnittspreis über mindestens vier Jahre reduziert das Timing-Risiko und hat historisch in jedem vollständigen Zyklus zu positiven Ergebnissen geführt. Nicht Spekulation, sondern Regelmäßigkeit ist entscheidend.
„Bitcoin hat keinen intrinsischen Wert“ – Der Denkfehler hinter der Kritik
Die Behauptung, Bitcoin habe keinen intrinsischen Wert, wird oft als endgültiges Argument gegen seine monetäre Bedeutung vorgebracht. Dahinter steht die Annahme, nur physisch greifbare Güter wie Gold oder Rohstoffe besäßen einen „echten“, inneren Wert. Alles Digitale erscheine dagegen beliebig und spekulativ. Doch diese Argumentation verkennt ein fundamentales Prinzip der Österreichischen Schule: Intrinsischer Wert existiert ökonomisch nicht. Weder Gold noch Wasser noch Papiergeld tragen Wert in sich wie eine chemische Eigenschaft. Wert entsteht aus subjektiver Bewertung, aus Knappheit, aus Kontext und aus gesellschaftlicher Akzeptanz.
Historische Beispiele wie die DDR zeigen, dass selbst alltägliche Konsumgüter temporär monetäre Funktionen übernehmen können, wenn offizielles Geld seine Rolle nicht erfüllt. Geld ist kein staatliches Dekret, sondern ein sozialer Prozess. Bitcoin steht in dieser Tradition monetärer Evolution. Er ist nicht durch Materie gedeckt, sondern durch überprüfbare Knappheit, Energieeinsatz und ein offenes Regelwerk. Wer „intrinsischen Wert“ fordert, verlangt etwas, das es im ökonomischen Sinne nie gegeben hat. Entscheidend ist nicht Substanz, sondern Funktion, nicht Glanz, sondern Akzeptanz unter Bedingungen von Knappheit und Freiheit.
