Bitcoin Insights: Wissen & Updates für Unternehmen & Privatpersonen im Tessin, in der Schweiz

Stets neue Artikel über Bitcoin, seine Anwendungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Chancen – praxisnah, verständlich und zukunftsorientiert.

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Quantum Computing & Bitcoin – reale Bedrohung oder überschätztes Risiko?

Quantum Computing wird oft als existentielle Gefahr für Bitcoin dargestellt. Die Vorstellung, dass Quantencomputer eines Tages private Schlüssel brechen könnten, wirkt dramatisch – besonders in einer Zeit, in der technologische Durchbrüche exponentiell verlaufen. Doch zwischen theoretischer Möglichkeit und praktischer Bedrohung liegt ein weiter Weg.

Bitcoin ist kein statisches System, sondern ein anpassungsfähiges Protokoll. Während unser heutiges FIAT-Geldsystem auf politischer Steuerung, Vertrauen und kontinuierlicher Ausweitung der Geldmenge basiert, gründet Bitcoin auf überprüfbarer Mathematik. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob Technologie Fortschritte macht – sondern ob Bitcoin ausreichend Zeit und Struktur besitzt, um sich weiterzuentwickeln.

Die Geschichte spricht für Anpassungsfähigkeit – nicht für Stillstand.

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„Bitcoin hat keinen intrinsischen Wert“ – Der Denkfehler hinter der Kritik

Die Behauptung, Bitcoin habe keinen intrinsischen Wert, wird oft als endgültiges Argument gegen seine monetäre Bedeutung vorgebracht. Dahinter steht die Annahme, nur physisch greifbare Güter wie Gold oder Rohstoffe besäßen einen „echten“, inneren Wert. Alles Digitale erscheine dagegen beliebig und spekulativ. Doch diese Argumentation verkennt ein fundamentales Prinzip der Österreichischen Schule: Intrinsischer Wert existiert ökonomisch nicht. Weder Gold noch Wasser noch Papiergeld tragen Wert in sich wie eine chemische Eigenschaft. Wert entsteht aus subjektiver Bewertung, aus Knappheit, aus Kontext und aus gesellschaftlicher Akzeptanz.

Historische Beispiele wie die DDR zeigen, dass selbst alltägliche Konsumgüter temporär monetäre Funktionen übernehmen können, wenn offizielles Geld seine Rolle nicht erfüllt. Geld ist kein staatliches Dekret, sondern ein sozialer Prozess. Bitcoin steht in dieser Tradition monetärer Evolution. Er ist nicht durch Materie gedeckt, sondern durch überprüfbare Knappheit, Energieeinsatz und ein offenes Regelwerk. Wer „intrinsischen Wert“ fordert, verlangt etwas, das es im ökonomischen Sinne nie gegeben hat. Entscheidend ist nicht Substanz, sondern Funktion, nicht Glanz, sondern Akzeptanz unter Bedingungen von Knappheit und Freiheit.

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Sommer 2029: Warum der Bitcoin-Preis explodieren könnte, wenn das verfügbare Angebot auf nur noch 500’000 BTC sinkt

Die Menge an Bitcoin auf den Börsen ist in den letzten sechzehn Monaten deutlich gesunken – von rund 3’000’000 BTC auf etwas mehr als 2’100’000 BTC. Dieser Rückgang verlief nicht unregelmäßig, sondern bemerkenswert linear. Monatlich werden etwa 36’000 BTC vom Markt abgezogen, in private Verwahrung übertragen und damit der globalen Liquidität entzogen. Parallel dazu wächst die weltweite Geldmenge M2 weiter und könnte bis zum Sommer 2029 um 15 bis 30 % zunehmen, während die kumulierte Inflation im selben Zeitraum zwischen 10 und 20 % liegen dürfte.

Im gleichen Zeitraum gelangen lediglich 13’689 BTC pro Monat durch Mining neu in das System. Nach dem Halving 2028 sinkt diese Zahl auf etwa 6’800 BTC monatlich – eine äußerst geringe Menge im Verhältnis zur globalen Nachfrage. Ein Fiat-System, das auf stetiger Ausweitung von weichem Geld basiert, steht damit einem digitalen Gut gegenüber, dessen Knappheit kontinuierlich zunimmt. Setzt sich der aktuelle Trend fort, könnte das Bitcoin-Angebot auf den Börsen im Sommer 2029 auf rund 500’000 BTC fallen – ein Niveau, das einen strukturellen Wendepunkt darstellen und einen massiven Angebotsschock auslösen könnte.

Unter solchen Bedingungen erscheint ein Preisniveau im Bereich mehrerer hunderttausend bis über eine Million Franken bis Sommer 2029 nicht als theoretische Spekulation, sondern als wirtschaftlich nachvollziehbare Projektion im Kontext zunehmender Knappheit.

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Papiergold – wie Gold-ETFs und Gold-Zertifikate den Preis verzerren

Physisches Gold gilt weiterhin als Symbol für Stabilität und Knappheit. Doch der moderne Goldmarkt wird von papierbasierten Finanzinstrumenten dominiert, die auf Versprechen statt auf Substanz beruhen. ETF-Anteile und Goldzertifikate suggerieren Eigentum, das in der Realität oft nicht vollständig hinterlegt ist. In einem System weichen Geldes verzerrt diese Trennung zwischen Wirklichkeit und Anspruch die Preisbildung, untergräbt das Vertrauen in Märkte und schwächt langfristig die Sicherheit von Vermögen.

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Digitale Knappheit als echtes Privileg – warum nicht einmal jeder Millionär einen ganzen Bitcoin besitzen kann

Bitcoin ist auf exakt 21 Millionen Einheiten begrenzt. Diese absolute Knappheit steht im starken Gegensatz zur unbegrenzten Geldschöpfung im heutigen FIAT-System. In einer Welt, in der die Zahl der Millionäre stetig wächst, wird deutlich: Es gibt nicht einmal genügend Bitcoin, damit jeder von ihnen einen ganzen besitzen könnte. Was bedeutet das für unser Verständnis von Geld, Sparen und Vermögen? Und welche Perspektive eröffnet hartes Geld?

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