Bitcoin Insights: Wissen & Updates für Unternehmen & Privatpersonen im Tessin, in der Schweiz

Stets neue Artikel über Bitcoin, seine Anwendungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Chancen – praxisnah, verständlich und zukunftsorientiert.

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Der Money-Glitch von Strategy – 11.5 % p.a. Rendite mit Bitcoin-Exposure, monatlich ausgezahlt?

Seit 2020 hat sich Strategy unter der Führung von Michael Saylor (ehemals MicroStrategy) von einem klassischen Softwareunternehmen zu einer kapitalmarktgetriebenen Struktur entwickelt, deren Kern nicht mehr die operative Tätigkeit, sondern die Bilanz ist. Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass Fiat-Reserven in einem System stetiger Geldmengenausweitung langfristig an Kaufkraft verlieren. Bitcoin wurde deshalb als primäres Reserve-Asset definiert.

Aus dieser zunächst defensiven Entscheidung entstand ein Modell, das weit über eine einfache Umschichtung von Liquidität hinausgeht. Strategy nutzt Kapitalmärkte gezielt, um über Aktien, Anleihen und Vorzugsaktien Kapital aufzunehmen und systematisch in Bitcoin zu transformieren. Mit rund 761’000 Bitcoin hält das Unternehmen etwa 3,6 % des gesamten Angebots und akkumuliert kontinuierlich weiter.

Im Zentrum steht nicht mehr der klassische Gewinn, sondern die Entwicklung des Bitcoin-Anteils pro Aktie. Gleichzeitig ermöglicht die Kapitalstruktur unterschiedliche Renditeprofile – von wachstumsorientierter Exposition bis hin zu stabilen Ausschüttungen.

Damit entsteht eine Struktur, die Elemente eines Unternehmens, eines Kapitalmarktvehikels und eines Bankmodells verbindet. Kapital wird aufgenommen und in ein knappes monetäres Gut überführt. Die Rendite entsteht aus der Differenz zwischen Kapitalaufnahme im Fiat-System und Allokation in Bitcoin.

Für viele klassische Investoren eröffnet dieses Modell erstmals Zugang zu Bitcoin, ohne direkte Verwahrung. Regulatorische und operative Hürden werden umgangen, während gleichzeitig eine strukturierte Exposition entsteht. Ergänzt wird dies durch Renditen im Bereich von rund 8 bis über 10 %, die im aktuellen Marktumfeld als aussergewöhnlich gelten und direkt mit der zugrunde liegenden Bitcoin-Strategie verknüpft sind.

Genau an dieser Schnittstelle aus Zugang, Struktur und überdurchschnittlichen Renditeprofilen formt sich ein neues Finanzmodell.

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Wir leben im Kreditismus, nicht im Kapitalismus – Warum unser Geldsystem auf Schulden statt auf Kapital basiert

Unser heutiges Geldsystem wird häufig als Kapitalismus bezeichnet. Doch bei genauer Betrachtung zeigt sich ein anderes Bild. Der Grossteil des Geldes entsteht nicht durch angespartes Kapital, sondern durch die Vergabe neuer Kredite. Wenn Banken Kredite vergeben, entsteht gleichzeitig neues Geld. Dieses Geld repräsentiert jedoch kein zuvor gebildetes Kapital, sondern eine Schuld.

In einem solchen System wächst die Geldmenge kontinuierlich, weil ständig neue Kredite aufgenommen werden müssen, um bestehende Schulden zu refinanzieren. Dadurch entsteht eine strukturelle Dynamik aus Expansion, Inflation und steigender Verschuldung. Gleichzeitig profitieren diejenigen am stärksten, die früh Zugang zu neuen Krediten und niedrigen Zinsen haben. Sie können mit neu geschaffenem Geld als Erste konsumieren oder investieren, während alle anderen – insbesondere Sparer – die steigenden Preise später bezahlen.

Die Österreichische Schule der Nationalökonomie beschreibt Kapital jedoch anders. Kapital entsteht durch freiwilliges Sparen und durch reale Produktionsüberschüsse. Erst dieses angesparte Kapital ermöglicht nachhaltige Investitionen und wirtschaftlichen Fortschritt. Kredit sollte aus vorhandenem Kapital entstehen, nicht aus einer künstlichen Ausweitung der Geldmenge.

Der Unterschied zwischen hartem und weichem Geld wird hier besonders sichtbar. Weiches Geld kann jederzeit vermehrt werden und begünstigt Schuldenexpansion. Hartes Geld hingegen ist knapp und zwingt eine Wirtschaft dazu, mit realem Kapital zu arbeiten. Gleichzeitig würde ein System mit hartem Geld auch für Staaten und grosse Unternehmen neue Formen der haushälterischen Disziplin bedeuten. Wenn Geld nicht beliebig geschaffen werden kann, müssen Ausgaben, Investitionen und Schulden wieder stärker an real vorhandenen Ressourcen ausgerichtet werden.

Bitcoin stellt erstmals seit langer Zeit eine Form digitalen Geldes dar, dessen Geldmenge nicht durch politische Entscheidungen oder Kreditexpansion ausgeweitet werden kann. Kredit entsteht dabei nicht durch neue Geldschöpfung, sondern durch bereits vorhandenes Kapital. Dadurch entsteht die Möglichkeit eines Finanzsystems, in dem Kredit wieder stärker auf realen Ersparnissen basiert.

Damit eröffnet sich eine neue Perspektive auf Geld, Kapital und Kredit – und auf die Frage, ob unser heutiges System tatsächlich Kapitalismus ist.

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Warum jede FIAT-Währung langfristig scheitert – Die ökonomische Logik hinter dem Geldsystem

Die Geschichte des Geldes zeigt ein klares Muster: Nahezu jede FIAT-Währung scheitert früher oder später. Schätzungen zufolge sind in der Geschichte bereits über 600 staatliche Papierwährungen verschwunden oder durch neue ersetzt worden. Manche kollabierten abrupt durch Hyperinflation, andere verloren über Jahrzehnte schrittweise ihre Kaufkraft.

Der Grund liegt in der Struktur des Systems. FIAT-Geld kann politisch beliebig vermehrt werden. Sobald die Geldmenge schneller wächst als die reale Wirtschaft, verliert jede einzelne Geldeinheit an Kaufkraft.

Diese Entwicklung lässt sich auch in den letzten zwanzig Jahren beobachten. In Argentinien stieg der Wechselkurs von etwa 3 Peso pro Dollar im Jahr 2005 auf über 1.400 Peso, ein Wertverlust von über 99 %. Die türkische Lira verlor seit 2005 rund 95 % ihres Wertes gegenüber dem Dollar. Der iranische Rial fiel im selben Zeitraum von etwa 9.000 auf über 1,4 Millionen Rial pro Dollar.

Doch selbst große Weltwährungen zeigen langfristige Entwertung. Seit etwa 2005 hat der US-Dollar rund 45 % seiner Kaufkraft verloren, der Euro etwa 40 %, das britische Pfund rund 50 % und der japanische Yen etwa 30 %.

Die österreichische Schule der Nationalökonomie erklärt dieses Muster durch den Unterschied zwischen weichem und hartem Geld. Weiches Geld kann politisch ausgeweitet werden und verliert langfristig an Wert. Hartes Geld hingegen ist knapp und entzieht sich politischer Manipulation. Historisch erfüllte Gold diese Rolle. Heute entsteht mit Bitcoin erstmals ein digitales monetäres Gut mit absolut begrenzter Menge von 21 Millionen Einheiten.

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Die Euro-Geldmenge ist seit Einführung um über 270% gestiegen – Folgen für Privatpersonen & Unternehmen

Seit der Einführung des Euro ist die Geldmenge M2 von rund 4–5 Billionen Euro auf über 16 Billionen Euro gestiegen. Das entspricht einer Ausweitung von etwa 270% je nach Vergleichsjahr sogar noch mehr. Diese Entwicklung ist kein statistisches Detail, sondern Ausdruck eines Systems, das strukturell auf Kreditexpansion basiert. Steigt die Geldmenge langfristig schneller als die reale Wirtschaftsleistung, verliert jede einzelne Geldeinheit schrittweise an Kaufkraft.

Seit 1999 ist das allgemeine Preisniveau im Euroraum um rund 80–85 % gestiegen. Das bedeutet, dass der Euro heute nur noch etwa 54–57 % seiner ursprünglichen Kaufkraft besitzt. Der reale Verlust liegt damit bei rund 43–46 %. Selbst durchschnittliche Inflationsraten von rund 2,1 % pro Jahr führen über Jahrzehnte zu erheblichen Vermögenseinbußen. Für Privatpersonen betrifft das Ersparnisse, für Unternehmen strategische Liquiditätsreserven.

Bitcoin stellt in diesem Kontext erstmals ein absolut knappes, digitales Gut dar – und damit ein strukturelles Gegenmodell zum inflationsanfälligen FIAT-System.

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Niederlande: 36 % Steuer auf nicht realisierte Gewinne

Die Niederlande haben mit dem Gesetz „Wet werkelijk rendement Box 3“ eine weitreichende Reform beschlossen: Ab 2028 sollen reale Renditen mit 36 % besteuert werden – inklusive nicht realisierter Gewinne auf Aktien, Anleihen und Bitcoin sowie Kryptowährungen. Grundlage ist eine jährliche Mark-to-Market-Bewertung. Steigt der Wert eines Vermögenswertes, fällt Steuer an – selbst wenn nicht verkauft wurde. Ab 1.800 Euro Gewinn pro Jahr greift der Fiskus zu.

Damit verschiebt sich das Verhältnis zwischen Staat und Eigentum grundlegend. Im heutigen FIAT-Geldsystem, geprägt von weichem Geld und struktureller Inflation, weitet sich der steuerliche Zugriff zunehmend auf potenzielles Vermögen aus. Für Investoren bedeutet das: Langfristige Planung wird erschwert, Liquidität wird zum Zwangsthema, Volatilität wird steuerlich bestraft.

Gerade bei Bitcoin, einem strukturell knappen Gut mit hoher Schwankungsbreite, entsteht ein erhebliches Liquiditätsrisiko. Wer Buchgewinne versteuern muss, könnte gezwungen sein zu verkaufen. In der Schweiz hingegen werden nicht realisierte Gewinne nicht besteuert, und für Privatpersonen sind Kapitalgewinne auf Bitcoin in der Regel steuerfrei, sofern keine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt. Die Debatte ist daher nicht nur fiskalisch, sondern monetär und ordnungspolitisch: Welche Rolle soll Kapitalbildung in unserer Gesellschaft spielen?

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Bitcoin-Adoption 2026: Globale Verschiebungen zwischen Zahlungsnetz & Wertspeicher

Die weltweite Bitcoin-Adoption ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck einer tiefgreifenden monetären Verschiebung. Während das heutige FIAT-System als weiches Geld auf Kreditexpansion, geldpolitische Steuerung und strukturelle Entwertung der Kaufkraft basiert, wächst global die Nachfrage nach einem monetären Gut mit festen, nicht verhandelbaren Regeln.

Institutionen halten inzwischen über eine Million Bitcoin allein über US-Spot-ETFs, Unternehmen wie Strategy integrieren Bitcoin strategisch in ihre Bilanz, Staaten wie El Salvador oder Bhutan bauen Reserven auf, und einzelne US-Bundesstaaten schaffen rechtliche Grundlagen für staatliche Bitcoin-Positionen. Gleichzeitig entwickelt sich das Lightning-Netzwerk zu einer skalierbaren Zahlungsschicht für schnelle, grenzüberschreitende Transaktionen, während weltweit rund 1,4 Milliarden Menschen keinen Zugang zum klassischen Bankensystem haben. Bitcoin wird nicht staatlich verordnet, sondern freiwillig gewählt.

Genau darin liegt der fundamentale Unterschied zwischen hartem und weichem Geld – und genau deshalb ist die Adoption eine ökonomische Reaktion auf systemische Rahmenbedingungen, nicht bloß ein technologischer Trend.

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Volatilität ist kein Argument gegen Bitcoin – Der Marktimpuls Anfang 2026 als Lehrstück monetärer Realität

Anfang 2026 reagierten Gold, Silber, Aktienmärkte und Bitcoin erneut sensibel auf veränderte Zinserwartungen in den USA. Edelmetalle korrigierten deutlich, Silber besonders stark mit einem Rückgang von bis zu 33 % von einem Hoch von 119 USD pro Unze Ende Januar auf unter 80 USD pro Unze bis zum 9. Februar. Auch Aktien verloren spürbar an Marktkapitalisierung, wobei der S&P 500 in volatilen Phasen bis zu 2 % in einzelnen Wochen einbüßte, obwohl er insgesamt seit Jahresbeginn um etwa 2 % zulegte. Bitcoin fiel ebenfalls, mit einem Rückgang von etwa 17 % von rund 83.000 USD Ende Januar auf etwa 69.000 USD am 9. Februar, stabilisierte sich jedoch im Rahmen seiner bekannten zyklischen Struktur.

Die Ereignisse zeigen nicht die Schwäche einzelner Assets, sondern die Fragilität eines kreditgetriebenen FIAT-Systems.

Volatilität ist kein Sondermerkmal von Bitcoin. Sie ist systemisch. Entscheidend bleibt die Frage, welche monetäre Grundlage politisch manipulierbar ist – und welche nicht. Bitcoin ist das einzige monetäre Gut mit absolut fixer Geldmenge.

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Februar 2026: Warum gerade jetzt der richtige Moment für einen Bitcoin-Sparplan ist

Wer jetzt schon wieder abwartet, verpasst den nächsten Zug.

Wir befinden uns im vierten Bitcoin-Zyklus in einer ausgeprägten Korrekturphase. Der Preis ist von rund 126’000 USD auf etwa 75’000 USD gefallen, weitere Rückgänge in Richtung 60’000 USD sind möglich. Historisch waren genau solche Phasen jedoch Teil eines strukturellen Vierjahresmusters rund um das Halving – nicht das Ende eines Trends, sondern die Vorbereitung des nächsten Zyklus. Volatilität ist kein Fehler im System, sondern Ausdruck einer monetär festen Angebotsstruktur.

Im Mittelpunkt steht die Frage nach Kaufkraft. Während das heutige FIAT-System auf Kreditexpansion und kontinuierlicher Ausweitung basiert, folgt Bitcoin einer strikt begrenzten Geldmenge von 21 Millionen Einheiten. Eine schwache Währung verliert langfristig an Wert, eine harte Währung zwingt zu Disziplin und belohnt Sparen. Wer Kapital über Jahre auf der Bank hält, verliert real Kaufkraft – und damit gespeicherte Lebenszeit.

Permanentes Abwarten in der Hoffnung auf den perfekten Einstieg führt meist dazu, dass Kaufkraft weiter schwindet, während Chancen ungenutzt verstreichen. Es geht nicht primär um kurzfristige Vervielfachungen, sondern um den systematischen Schutz der eigenen Kaufkraft in einem Umfeld struktureller Entwertung. Ein strukturierter DCA-Sparplan (Dollar Cost Average), also einen Durchschnittspreis über mindestens vier Jahre reduziert das Timing-Risiko und hat historisch in jedem vollständigen Zyklus zu positiven Ergebnissen geführt. Nicht Spekulation, sondern Regelmäßigkeit ist entscheidend.

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Stabilität im Zeitalter von Inflation und weichem Geld – Bitcoin als strategische Reserve für KMU

Steigende Kosten, schwindende Margen und Rücklagen, die real Jahr für Jahr an Kaufkraft verlieren, gehören heute zum Alltag vieler KMU. Gerade wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen, die über Jahre hinweg Rücklagen aufgebaut haben und diese klassisch auf Bankkonten halten, sind besonders betroffen. Im FIAT-Geldsystem werden selbst hohe Kontostände strukturell entwertet, während Löhne, Energie, Mieten und Finanzierungskosten kontinuierlich steigen. Neue Geldschöpfung erreicht produktive Unternehmen zuletzt, verstärkt Preisverzerrungen und verschärft den Wettbewerbsdruck.

Bitcoin stellt diese Ausgangslage grundlegend infrage. Eine feste Geldmenge, keine politische Steuerbarkeit und volle Überprüfbarkeit eröffnen erstmals die Möglichkeit, einen Teil der Unternehmensreserven außerhalb dieses Mechanismus zu halten. Nicht als Spekulation, sondern als strategische Antwort auf Inflation, Cantillon-Effekt und langfristige Planungsunsicherheit – insbesondere für Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften, Rücklagen bilden und ihren Wert über Zeit erhalten wollen.

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Bitcoin in der Immobilienentwicklung: praktisches Beispiel zum Kapitalschutz über 36 Monate

Die Immobilienentwicklung ist zwangsläufig ein Geschäft mit langen Zeithorizonten. Zwischen dem Erwerb eines Grundstücks und der Fertigstellung einer Immobilie vergehen häufig 24 bis 36 Monate, in denen ein Teil des Eigenkapitals bewusst ungenutzt bleibt. In einem FIAT-Geldsystem ist diese Phase jedoch nicht neutral, sondern mit einem vorhersehbaren Kaufkraftverlust verbunden.

Der folgende Beitrag zeigt anhand eines realistischen und nachvollziehbaren Praxisbeispiels, wie Projektentwickler Kapital funktional strukturieren können, indem sie operative Liquidität für die Baustelle klar von einer definierten monetären Reserve trennen.

Wenn beispielsweise 15 Prozent des Eigenkapitals – im Beispiel 45’000 EUR oder CHF – als Reserve aufgebaut und während der Projektlaufzeit nicht verwendet werden, verändert sich nicht der Bauprozess, sondern die Qualität des Kapitals am Ende des Projekts. Während eine vollständig in FIAT gehaltene Reserve nach 36 Monaten nominal unverändert bleibt, zeigt der Vergleich mit einer diszipliniert in Bitcoin aufgebauten monetären Reserve einen erheblichen Unterschied.

Wird dieses Modell auf die ursprünglichen 45’000 EUR angewendet, liegt der heutige Wert der Reserve in einer Größenordnung von rund 140’000 EUR oder CHF.

Ziel ist es nicht, Renditeversprechen zu formulieren, sondern zu verdeutlichen, wie Kapital die Zeit fundamental unterschiedlich durchläuft – je nachdem, ob es in weichem oder in hartem Geld gehalten wird. Der Fokus liegt auf Zeit, Struktur und ökonomischer Logik.

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Bitcoin 2026: die stille Reife eines unterschätzten Wertes

Vor einem Jahr galt ein Bitcoin-Preis von rund 92’000 US-Dollar als historisches Hoch – aufmerksam beobachtet und mit Staunen betrachtet. Zu Beginn des Jahres 2026 bewegt sich Bitcoin erneut auf einem ähnlichen Niveau, jedoch überraschend nahezu ohne große Aufmerksamkeit.

Dieser Wandel ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Reife. Märkte gewöhnen sich an das, was sich über die Zeit als beständig erweist.

Während das FIAT-System weiterhin auf Zinsen, Verschuldung und politische Eingriffe angewiesen ist, etabliert sich Bitcoin zunehmend als stabiler monetärer Referenzpunkt. Der Gegensatz zwischen weicher Währung und digitaler Knappheit wird deutlicher – nicht lauter. Gerade weil Bitcoin nicht mehr überrascht, wird er heute oft unterschätzt. Und genau darin liegt seine Stärke zu Beginn des neuen Jahres.

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Bitcoin 2025. Ein Jahr monetärer Reife

2025 war kein Jahr des Hypes, sondern der Klärung. Bitcoin erreichte neue historische Höchststände, doch der Preis stand nicht im Mittelpunkt. Weitaus bedeutender war der strukturelle Wandel des Marktes. Institutionelles Kapital, staatliche Reserven und ein wachsendes Bewusstsein für Selbstverwahrung haben das Gesamtbild grundlegend verändert. Während das FIAT-Geldsystem weiterhin auf Kreditexpansion, Verschuldung und politischem Eingriff basiert, hat sich Bitcoin als hartes Geld in einer Welt weicher Währungen etabliert. Nicht als Spekulationsinstrument, sondern als monetärer Bezugspunkt für Zeit, Arbeit und Wert.

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Bitcoin im Wettbewerb der Währungen. Geldtheorie, Marktprozess und die Frage nach stabilem Geld im digitalen Zeitalter

Bitcoin ist längst nicht mehr nur Spekulationsobjekt. Es ist zu einem echten Stresstest für das Fiat-Geldsystem geworden – ein System, das auf Verschuldung, Zentralbanksteuerung und staatlichem Währungsmonopol basiert. Im Podcast „Dezentral & Direkt“ diskutieren Markus Krall und Roman Reher genau diese Bruchlinie. Beide lehnen das staatliche Geldmonopol ab und plädieren für einen Wettbewerb der Währungen – ganz im Sinne der Österreichischen Schule.

Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der Frage der Stabilität: Kann Bitcoin zu stabilem Geld werden – oder bleibt er ein volatiles Asset ohne langfristige monetäre Qualität?

Krall argumentiert klar: Ohne stabile Kaufkraft kann Bitcoin keine Recheneinheit sein – und damit kein echtes Geld. Stabilität ist für ihn Voraussetzung, nicht Ergebnis.

Reher hingegen betrachtet Bitcoin als Marktprozess. Stabilität entsteht seiner Ansicht nach nicht vorab, sondern entwickelt sich durch wachsende Liquidität, zunehmende Markttiefe und globale Verteilung. Monetisierung ist ein dynamischer Prozess – kein Zustand.

Auch Gold wird neu bewertet. Krall verteidigt es als bewährten Wertspeicher. Reher entgegnet, dass Gold im digitalen Zeitalter fast zwangsläufig in ein System aus Zertifikaten, Verwahrstellen und Versprechen überführt wird – und damit erneut auf Vertrauen statt auf überprüfbarer Eigentümerschaft beruht.

Am Ende steht kein Dogma, sondern ein offener Wettbewerb. Die Frage bleibt: Muss Stabilität vor der Monetisierung existieren – oder entsteht sie erst durch sie?

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Bitcoin MENA 2025: Der Aufstieg des harten Geldes in der arabischen Welt

Die Bitcoin MENA Conference 2025 in Abu Dhabi markierte einen historischen Wendepunkt: Über 12.000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern und 234 Redner beschleunigten die institutionelle Adoption von Bitcoin deutlich. Michael Saylor sprach von einem möglichen Superzyklus mit wöchentlichen ETF-Zuflüssen von 2,3 Milliarden USD, während Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate Bitcoin als tragende Säule der künftigen Finanzarchitektur bezeichneten.

Zu den zentralen Zahlen zählen 518 Millionen USD an BTC-Beteiligungen, die vom Abu Dhabi Investment Council verdreifacht wurden. Rund 30 % der Bevölkerung der VAE – etwa 3 Millionen Menschen – besitzen Bitcoin. Hinzu kommen über 500.000 aktive tägliche Trader sowie ein Markt für digitale Vermögenswerte in Dubai im Umfang von 680 Milliarden USD, was etwa 0,5 % des BIP entspricht.

Auch in Saudi-Arabien gewinnt Bitcoin an Bedeutung. Der Mining-Sektor könnte bis 2026 ein Volumen von bis zu 2,5 Billionen USD erreichen. Unterstützt wird diese Entwicklung durch eine Fatwa, die Bitcoin für rund 2 Milliarden Muslime als zulässig einstuft.

Diese Dynamik steht im deutlichen Kontrast zum Fiat-System und verkörpert zentrale Prinzipien der Österreichischen Schule: Knappheit, Eigentumssouveränität und monetäre Stabilität durch ein begrenztes, nicht manipulierbares Geldsystem.

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Unternehmen, Bitcoin und die neue Kunst finanzieller Stabilität

Viele Unternehmen agieren heute in einem Geldsystem, das sie strukturell benachteiligt. In einem System weichen Geldes ist der Zugang zu Krediten nicht gleich verteilt. Große Konzerne erhalten aufgrund ihrer Nähe zu Banken schnell und günstig Finanzierung, während kleinere Unternehmen höhere Zinsen akzeptieren müssen oder ganz abgewiesen werden. Dieses Phänomen beschreibt die Wirtschaftsgeschichte als Cantillon-Effekt. Gleichzeitig verlieren Rücklagen in weichem Geld kontinuierlich an Kaufkraft – selbst solide Unternehmen werden dadurch geschwächt.

Bitcoin eröffnet eine neue Alternative. Eine Reserve in Bitcoin verwässert nicht, unterliegt keinen politischen Entscheidungen und kann zugleich als stabile, liquide Sicherheit für Kredite dienen. Bitcoin-besicherte Darlehen weisen äußerst geringe Ausfallraten auf, da sie stark überbesichert sind und im Bedarfsfall lediglich der notwendige Teil der Reserve liquidiert wird. Das Ergebnis ist ein Finanzmodell, das auf realem Kapital basiert – nicht auf aus dem Nichts geschaffener Geldmenge. Hartes Geld belohnt Produktivität, weiches Geld erzeugt Instabilität.

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Bitcoin vs. Aktien, Gold und Anleihen – der 8-Jahres-Reality-Check

Am 1. Dezember 2017 kostete ein Bitcoin rund 11.000 US-Dollar. Acht Jahre später liegt der Preis bei etwa 93.000 US-Dollar – ein Anstieg von 745 %. Das Allzeithoch 2025 bei rund 126.000 US-Dollar entspricht sogar einem Plus von 1.045 % gegenüber dem Ausgangswert.

Im gleichen Zeitraum entwickelten sich andere Anlageklassen deutlich moderater:

  • S&P 500: +156 % (von ca. 2.670 auf ca. 6.830 Punkte; Hoch 2025 ca. 6.875 → +158 %)

  • Gold: +233 % (von ca. 1.260 US-Dollar auf ca. 4.200 US-Dollar je Unze; Hoch 2025 ca. 4.380 US-Dollar → +248 %)

Langlaufende Staatsanleihen und globale Anleiheportfolios erzielten – je nach Duration – magere oder real deutlich negative Renditen. In vielen Fällen summieren sich seit 2017 reale Verluste im zweistelligen Prozentbereich.

Parallel dazu ist die Kaufkraft der Fiat-Währungen spürbar gesunken:

  • Schweiz: −9 % → 100 CHF entsprechen real nur noch 91 CHF

  • Deutschland: −28 % → 100 EUR entsprechen real nur noch 78 EUR

  • Österreich: −25 % → 100 EUR entsprechen real nur noch 80 EUR

  • Italien: −23 % → 100 EUR entsprechen real nur noch 81 EUR

Eine durchschnittliche Familie im Euroraum hat damit rund ein Viertel ihrer Ersparnisse verloren – nicht durch Börsencrashs, sondern durch geldpolitisch verursachte Inflation.

Die reale Teuerung bei Mieten, Energie, Lebensmitteln und Versicherungen lag vielerorts deutlich über den offiziellen Verbraucherpreisindizes. Der tatsächliche Kaufkraftverlust ist somit höher als die Statistik vermuten lässt.

Der Acht-Jahres-Vergleich zeigt klar: Bitcoin als absolut knappes digitales Gut verhält sich grundlegend anders als Vermögenswerte, die im Fiat-System bewertet und verwaltet werden.

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Oliver Kahn über Bitcoin: «Ich habe bis heute keinen einzigen verkauft» – Warum der Titan recht hat

Oliver Kahn kaufte seine ersten Bitcoin Anfang 2018 zu rund 5.000 € und hat bis heute keinen einzigen verkauft. Es war nicht Gier, die ihn antrieb, sondern eine nüchterne, fast schon österreichische Analyse: «Wir alle glauben, dass das Geld auf dem Konto einen Wert hat. Aber wie lange noch? Schaut man in die Geschichte, sind am Ende fast alle Währungen dieser Welt zu wertlosem Papier geworden.»

Für ihn ist Bitcoin deshalb das härteste Geld, das es je gegeben hat: 21 Millionen – für immer unabhängig von Zentralbanken und Regierungen. Damit verkörpert Bitcoin genau das, was die Österreichische Schule seit über hundert Jahren als einzigen Schutz vor schleichender Enteignung fordert.

Trotz ETF-Hype, trotz Michael Saylor und dem Eintritt der Institutionen bleibt sein Urteil 2025 unverändert: «Grundsätzlich hat sich an der Idee dieser digitalen Währung nichts geändert.»

Eine beeindruckende Verteidigung von langfristigem Denken und eiserner Disziplin – von einem Mann, der schon mit 16 wusste, wie echter Wohlstand entsteht, und der als Torwart bewiesen hat, dass Nerven aus Stahl alles schlagen.

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Warum klassische Investitionen keine Rettung sind

In einer Welt, die von weichem Geld geprägt ist, suchen viele Menschen Schutz vor dem Verlust ihrer Kaufkraft und setzen auf klassische Anlagen wie Aktien, Immobilien oder Gold. Doch was auf den ersten Blick vernünftig erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als trügerische Sicherheit. Auch diese Anlageformen sind Teil eines kranken Systems, das auf permanenter Inflation und der schleichenden Erosion realer Werte basiert. Wer echte Vorsorge betreiben will, braucht ein stabiles Fundament – keine provisorischen Zufluchtsorte.

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Inflation – der stille Dieb unserer Lebenszeit

Wer regelmäßig spart, vertraut darauf, dass Geld seinen Wert über die Zeit bewahrt. Doch das heutige Währungssystem untergräbt dieses Vertrauen systematisch. Inflation ist kein Zufall, sondern die Folge eines Systems, das auf stetiger Ausweitung der Geldmenge basiert. Es belohnt Verschuldung und bestraft Sparsamkeit. Nur ein stabiles Geld wie Bitcoin kann dieser modernen Form der schleichenden Enteignung entgegenwirken.

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Geld ist gespeicherte Lebenszeit – warum unsere Arbeit ehrliches Geld verdient

Jeden Tag investieren wir Energie, Disziplin und Geduld, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch wenn Geld an Wert verliert, löst sich die Frucht unserer Anstrengung langsam über die Zeit auf. Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen einem ehrlichen Geldsystem und einem System, das auf der schleichenden Entwertung von Ersparnissen beruht. Wer den tiefen Zusammenhang zwischen Geld und Lebenszeit versteht, kann ein System, das Tag für Tag Wert entzieht, nicht länger passiv akzeptieren.

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