Bitcoin MENA 2025: Der Aufstieg des harten Geldes in der arabischen Welt

Zusammenfassung

Die Bitcoin MENA Conference 2025 in Abu Dhabi markierte einen historischen Wendepunkt: Über 12.000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern und 234 Redner beschleunigten die institutionelle Adoption von Bitcoin deutlich. Michael Saylor sprach von einem möglichen Superzyklus mit wöchentlichen ETF-Zuflüssen von 2,3 Milliarden USD, während Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate Bitcoin als tragende Säule der künftigen Finanzarchitektur bezeichneten.

Zu den zentralen Zahlen zählen 518 Millionen USD an BTC-Beteiligungen, die vom Abu Dhabi Investment Council verdreifacht wurden. Rund 30 % der Bevölkerung der VAE – etwa 3 Millionen Menschen – besitzen Bitcoin. Hinzu kommen über 500.000 aktive tägliche Trader sowie ein Markt für digitale Vermögenswerte in Dubai im Umfang von 680 Milliarden USD, was etwa 0,5 % des BIP entspricht.

Auch in Saudi-Arabien gewinnt Bitcoin an Bedeutung. Der Mining-Sektor könnte bis 2026 ein Volumen von bis zu 2,5 Billionen USD erreichen. Unterstützt wird diese Entwicklung durch eine Fatwa, die Bitcoin für rund 2 Milliarden Muslime als zulässig einstuft.

Diese Dynamik steht im deutlichen Kontrast zum Fiat-System und verkörpert zentrale Prinzipien der Österreichischen Schule: Knappheit, Eigentumssouveränität und monetäre Stabilität durch ein begrenztes, nicht manipulierbares Geldsystem.

Die Konferenz als Katalysator der regionalen Transformation

Die Bitcoin MENA 2025, die am 8. und 9. Dezember im ADNEC Center in Abu Dhabi stattfand, war weit mehr als eine Konferenz – sie war ein Manifest für die Integration von Bitcoin in die arabische Wirtschaft. Mit über 12.000 Besuchern und einer Verdopplung der Sprecherzahl im Vergleich zum Vorjahr bot die Veranstaltung vier Bühnen für Diskussionen über Adoption, Regulierung und Innovation. Vertreter der VAE wie Mohammed Al Shamsi, Berater für nationale Sicherheit, betonten, dass Bitcoin bereits ein systemisches Element des Finanzsystems sei und positionierten die Region als Vorreiter der digitalen Transformation. Dies entspricht der Österreichischen Schule, die stabiles Geld als Grundlage funktionierender Märkte sieht – im Gegensatz zu weichem Fiat-Geld, das durch Inflation entwertet wird.

Der Einstieg Saudi-Arabiens in das Bitcoin-Mining

Im Rahmen der Vision 2030 kündigte Saudi-Arabien ambitionierte Bitcoin-Mining-Programme an, um die Wirtschaft zu diversifizieren und überschüssige erneuerbare Energie zu nutzen. Lokale Unternehmen bauen Infrastruktur auf, und der Sektor könnte bis 2026 ein Volumen von 2,5 Billionen USD erreichen. Damit würde die GCC-Region zu einem globalen Zentrum für institutionelles Mining, während bereits rund 95 % des Bitcoin-Angebots geschürft wurden. Diese Entwicklung monetarisiert Energie effizient und stärkt Souveränität – vergleichbar mit der historischen Rolle von Gold –, während Fiat-Systeme weiterhin durch Zentralbanken manipulierbar bleiben.

Religiöse Legitimation durch eine Fatwa

Ein bedeutender Moment war die Fatwa eines einflussreichen 90-jährigen salafistischen Gelehrten, der Bitcoin als islamisch zulässig einstufte, sofern er nicht für illegale Zwecke genutzt wird. Diese Entscheidung öffnet den Zugang für rund 2 Milliarden Muslime und stellt Bitcoin in eine Reihe mit Gold. Aus Sicht der Österreichischen Schule unterstreicht dies, dass knappes, dezentrales Geld natürliche Marktdynamiken fördert – im Gegensatz zu weichem Fiat-Geld, das künstliche Boom-Bust-Zyklen erzeugt.

Verdreifachung institutioneller BTC-Beteiligungen in den VAE

Der Abu Dhabi Investment Council (ADIC) hat seine Bitcoin-Investitionen auf 518 Millionen USD verdreifacht, vor allem über den iShares Bitcoin Trust ETF von BlackRock, und betrachtet Bitcoin als Wertreserve ähnlich Gold. Mit 30 % der Bevölkerung als BTC-Inhaber und über 500.000 täglichen Tradern zeigen die VAE eine tiefe Durchdringung, unterstützt durch steuerfreie Transaktionen. Dies steht im Kontrast zu Fiat-Systemen, in denen Inflation Ersparnisse entwertet, und entspricht Mises’ Ideal eines stabilen Geldes für langfristige Investitionen.

Dubai als Pionier offizieller Bitcoin-Dienstleistungen

Dubai ist die erste Regierung in der MENA-Region, die Bitcoin für offizielle Dienstleistungen akzeptiert. Der Markt für digitale Vermögenswerte umfasst 680 Milliarden USD, was etwa 0,5 % des BIP entspricht. Die geplante Einführung eines regulierten, Dirham-gebundenen Stablecoins im vierten Quartal 2025 soll grenzüberschreitende Zahlungen revolutionieren und Scharia-Konformität gewährleisten. Diese Schritte fördern Effizienz im Sinne der Österreichischen Schule und schützen vor der Entwertung weicher Währungen durch expansive Geldpolitik.

Regulatorische Führungsrolle der VAE in MENA

Dr. Mohamed Al Kuwaiti, Leiter der Cybersecurity der VAE, erklärte, die Emirate führten die MENA-Region im Bitcoin-Mining und in der nachhaltigen Energiewende an. Marwan Al Zarouni bezeichnete das Land als „Wall Street der Kryptoindustrie“. Mit über 70 lizenzierten Anbietern und einem jährlichen Wachstum von 55 % sorgt die Regulierung für Klarheit und Innovationsanreize – im Gegensatz zu Fiat-Systemen, die durch zentrale Planung verzerrt sind.

Regionale Expansion durch Übernahmen

Die Übernahme von CoinMENA durch Paribu für bis zu 240 Millionen USD stellt die größte Fintech-Transaktion der Region dar und erweitert regulierte Dienstleistungen in Märkten mit hoher Adoption. Die Eröffnung eines Galaxy Digital-Büros in Abu Dhabi stärkt den institutionellen Handel, unterstützt von über 100 Hedgefonds in den VAE. Diese Entwicklungen konsolidieren den Markt und positionieren MENA unter den führenden Regionen, mit einer jährlichen Wachstumsrate der Retail-Adoption von 33 %.

Institutionelle Bewegungen und globale Prognosen

Michael Saylor schätzt, dass die MENA-Region 200 Billionen USD an digitalem Kapital anziehen könnte, wobei die VAE regulatorisch 18 Monate Vorsprung haben. Brandon Green bezeichnet die Emirate als Zentrum der Bitcoin-Evolution, und Reece Merrick betont, dass 67 % der Transaktionen institutionell geprägt sind. Bis 2035 könnte der Bitcoin-Markt in MENA ein Volumen von 1,3 Billionen USD erreichen, getragen von Staatsfonds und langfristigen Kapitalströmen.

Der Kontrast zu Fiat-Systemen aus österreichischer Perspektive

In Fiat-dominierten Volkswirtschaften führt unbegrenzte Geldmengenausweitung zu Fehlallokationen, wie Mises warnte. Bitcoin MENA weist auf einen Weg hin zu stabilem Geld: knapp, dezentral und widerstandsfähig. Während weiches Fiat-Geld Ungleichheit und zyklische Instabilität fördert, belohnt stabiles Geld Sparen, Innovation und produktives Kapital. Die arabische Welt könnte damit ein Modell für globale monetäre Reformen schaffen.

Fazit und Ausblick

Die Bitcoin MENA 2025 zeigt deutlich die Hinwendung zu stabilem Geld in der arabischen Welt, mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten an der Spitze. Diese Entwicklungen verkörpern zentrale Prinzipien der Österreichischen Schule und bieten Stabilität jenseits der durch Fiat induzierten Volatilität. Bis 2030 könnte MENA zu einem dominanten Bitcoin-Hub werden, getragen von institutionellen Zuflüssen und strukturellem Kapital – ein Signal, dass der Übergang zu stabilem Geld nicht mehr theoretisch, sondern real ist.

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Kevin Quast

Il mio viaggio nel mondo di Bitcoin è iniziato nel 2020 durante una passeggiata invernale con un buon amico, che mi ha parlato con entusiasmo di Bitcoin e della sua visione. Da allora, questo tema non mi ha più lasciato!

https://www.bitcoin-locarno.ch
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