Warum klassische Investitionen keine Rettung sind
Zusammenfassung
In einer Welt, die von weichem Geld geprägt ist, suchen viele Menschen Schutz vor dem Verlust ihrer Kaufkraft und setzen auf klassische Anlagen wie Aktien, Immobilien oder Gold. Doch was auf den ersten Blick vernünftig erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als trügerische Sicherheit. Auch diese Anlageformen sind Teil eines kranken Systems, das auf permanenter Inflation und der schleichenden Erosion realer Werte basiert. Wer echte Vorsorge betreiben will, braucht ein stabiles Fundament – keine provisorischen Zufluchtsorte.
Die instinktive Reaktion auf Wertverlust
Wenn Menschen spüren, dass ihr Geld an Wert verliert, reagieren sie intuitiv. Sie suchen Zuflucht in Instrumenten, die früher als „sicher“ galten. Aktien, Immobilien, Gold – sie erscheinen als rationale Entscheidungen in unsicheren Zeiten. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Es sind nur Reaktionen auf ein fehlerhaftes System, nicht dessen Lösung.
Aktien – scheinbare Beteiligung in einem inflationären Umfeld
Aktien stehen für unternehmerische Beteiligung. Man kauft Anteile in der Hoffnung auf Gewinne, Dividenden und Wertsteigerung. Doch in Zeiten der Inflation steigen Aktienkurse oft nicht wegen echter Produktivitätszuwächse, sondern weil die Währung an Wert verliert.
Wer in Aktien investiert, delegiert sein Erspartes an Manager und Märkte – in der Hoffnung, dass verantwortungsvoll damit umgegangen wird. In einem stabilen Geldsystem, wie es die Österreichische Schule anstrebt, würden Kurssteigerungen reale Wertschöpfung widerspiegeln. In einem weichen Geldsystem sind sie häufig nur optische Effekte der Geldentwertung.
Immobilien – greifbar, aber unbeweglich und systemgebunden
Ein Haus vermittelt Sicherheit: real, nutzbar, langlebig. Doch auch Immobilienpreise steigen weniger wegen ihres inneren Werts als aufgrund der monetären Entwertung.
Zudem sind Immobilien unflexibel: Sie lassen sich nicht transportieren, schwer teilen und nur langsam liquidieren. Wer Eigentum erwirbt, bindet sich meist über Jahrzehnte an das Bankensystem und an Hypotheken – genau an jenes System, von dem er sich eigentlich lösen wollte.
Gold – historisch bewährt, aber verzerrt
Gold ist von Natur aus knapp, beständig und weltweit akzeptiert. Doch auch hier gibt es Einschränkungen.
Der Goldpreis wird seit Jahrzehnten durch Finanzinstrumente ohne physische Deckung beeinflusst – sogenannte Zertifikate. Dadurch entsteht ein künstliches Angebot, das den Preis drückt. Würde ausschließlich physisches Gold den Markt bestimmen, läge der reale Preis womöglich um ein Vielfaches höher.
Gold bleibt eine Form von stabilem Geld, doch es ist in einem weichen System eingebettet, das seine Funktion begrenzt.
Die Illusion der Sicherheit
Diese klassischen Anlageformen bieten nur partiellen Schutz – wie ein löchriger Regenschirm: ausreichend bei leichtem Nieselregen, nutzlos im Sturm. Auch sie bewegen sich innerhalb eines Systems, das Risiko belohnt und Sparen bestraft.
In einer soliden monetären Struktur, wie sie Bitcoin mit seiner absoluten Knappheit verkörpert, würde Sparen wieder zur Tugend – nicht zur Belastung.
Was fehlt, ist ein neues monetäres Fundament
Wer seine Zukunft wirklich schützen will, muss an die Wurzel des Problems gehen: die strukturelle Fragilität moderner Währungen. Solange Geld unbegrenzt geschaffen werden kann, kann es keinen stabilen Wert bewahren.
Die Lösung sind nicht neue Finanzprodukte, sondern die Rückkehr zu stabilem, knappem und ehrlichem Geld. Nur so kann Vorsorge wieder echte Sicherheit bedeuten – statt bloßer Hoffnung in einem unausgewogenen System.
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