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Bargeld per Volksentscheid, digitaler Euro per Verordnung: Warum Bitcoin wichtiger wird

73,4 Prozent. So deutlich haben die Schweizer Stimmberechtigten im März 2026 das Bargeld in die Bundesverfassung geschrieben, mit Zustimmung in allen Kantonen. Zur gleichen Zeit verhandelt Brüssel über ein Projekt in die andere Richtung: einen digitalen Euro, ausgegeben von der Europäischen Zentralbank, mit Annahmepflicht für Händler und Obergrenzen für das eigene Guthaben.

Im Juli hat das EU-Parlament mit 416 zu 169 Stimmen den Weg für die Schlussverhandlungen frei gemacht. Bis Ende 2026 soll das Gesetz stehen, 2027 startet ein Pilot, ab 2029 könnte der digitale Euro ausgegeben werden. Die EZB hat Haltegrenzen von bis zu 3'000 Euro pro Person modelliert. Was darüber liegt, fliesst automatisch auf ein Bankkonto.

Die Befürworter haben ein ernstzunehmendes Argument: In 13 Euro-Ländern läuft jede Kartenzahlung über internationale Systeme wie Visa und Mastercard. Europa hat die Kontrolle über seinen eigenen Zahlungsverkehr weitgehend abgegeben. Die Kritiker halten dagegen, dass ein zentrales System mit Zahlungsdaten, Obergrenzen und technischer Steuerbarkeit mehr Macht an einem Ort bündelt, als es jede Kartenfirma je getan hat. Und dass Unabhängigkeit nicht per Verordnung entsteht, sondern durch bessere Alternativen.

Die Schweiz geht einen anderen Weg. Die Nationalbank verzichtet ausdrücklich auf einen digitalen Franken für Privatpersonen, weil das bestehende Zahlungssystem gut genug funktioniert.

Was beide Modelle über das Verhältnis von Staat und Geld verraten und warum Bitcoin gerade deshalb wichtiger wird – lesen Sie im vollständigen Artikel.

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