Bitcoin Insights: Wissen & Updates für Unternehmen & Privatpersonen im Tessin, in der Schweiz

Stets neue Artikel über Bitcoin, seine Anwendungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Chancen – praxisnah, verständlich und zukunftsorientiert.

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Bitcoin fällt 24,5 %. Firmen-Bestände auf Rekordhoch. Was stimmt nicht?

In den letzten zwei Wochen sprachen die Schlagzeilen von 5,6 Milliarden Dollar Abflüssen aus Bitcoin-ETFs. Der Preis fiel in einem Monat um über 24,5 %. Die dominante Erzählung: Institutionen verkaufen, das Vertrauen bricht ein, die Korrektur ist erst der Anfang.

Die Daten erzählen eine andere Geschichte. Laut Newhedge halten die 11 US-amerikanischen Spot-ETFs heute rund 1,69 Millionen Bitcoin – und die realen Abflüsse in Bitcoin betragen rund 3,5 bis 4 % des Gesamtportfolios über 13 Abflusstage. Das ist kein struktureller Kollaps. Es ist eine normale Korrektur, verstärkt durch die Mathematik der Dollarzahlen.

Währenddessen akkumulieren börsennotierte und private Unternehmen weiter. Die 198 börsennotierten Unternehmen weltweit halten heute 1'242'860 Bitcoin – ein Wachstum von 2,4 % in den letzten 30 Tagen trotz des Preisrückgangs. Der institutionelle Gesamtbestand wächst auch wenn der Preis fällt. Das passiert nicht bei spekulativen Assets.

Der Markt verkauft in Dollar. Die Institutionen halten in Bitcoin. Der Unterschied ist nicht technisch. Er ist eine Frage des Zeithorizonts.

Was die realen Zahlen bedeuten, warum Dollartitel die Realität verzerren – und was die österreichische Schule über den Unterschied zwischen Preis und Wert sagt – lesen Sie im vollständigen Artikel.

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SpaceX bereitet den Börsengang vor – mit 18'712 Bitcoin in der Bilanz

Am 20. Mai 2026 reichte SpaceX seinen S-1-Börsenprospekt ein – und offenbarte darin, dass das Unternehmen zum 31. März 2026 exakt 18'712 Bitcoin hielt, mit einem Fair Value von rund 1,29 Milliarden Dollar zum damaligen Kurs. Heute entspricht das bei einem Kurs von rund 63'000 Dollar einem unrealisierten Gewinn von rund 520 Millionen Dollar auf einer Kostenbasis von 35'300 Dollar pro Bitcoin.

Am 4. Juni 2026, startete SpaceX die Roadshow – die Aktienpreisfestsetzung ist für den 11. Juni erwartet, der erste Handelstag an der Nasdaq unter dem Ticker SPCX für den 12. Juni. Angestrebt wird eine Bewertung von rund 1,75 Billionen Dollar bei einer Kapitalerhöhung von rund 75 Milliarden Dollar – was den Börsengang zum grössten der Börsengeschichte machen würde, mehr als doppelt so gross wie der bisherige Rekordhalter Saudi Aramco.

Elon Musk zitiert regelmässig auf X die österreichische Schule – Hayek, Mises, das Konzept von hartem Geld, das nicht durch Zentralbanken manipuliert werden kann. Dass seine Unternehmen Bitcoin halten, ist keine Zufälligkeit. Es ist eine philosophisch konsistente Entscheidung.

Gleichzeitig warnen Marktbeobachter davor, dass grosse Börsengänge Liquidität aus bestehenden Assets abziehen – und Bitcoin als volatilstes und liquidierbarerstes Asset typischerweise als erstes den Druck spürt. Was SpaceX konkret in der Bilanz hält, was das für den Markt bedeutet – und was die österreichische Schule dazu sagt – lesen Sie im vollständigen Artikel.

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Bitcoin-Zyklen: Warum Oktober 2026 das letzte Fenster vor 2030 sein könnte

Seit dem Allzeithoch von rund 126'000 Dollar im Oktober 2025 hat Bitcoin bis zum Jahrestief im Februar 2026 rund 52% verloren. Seitdem bewegt sich der Kurs in einer breiten Konsolidierungszone. Für viele Beobachter stellt sich die Frage: Ist das Tief bereits erreicht? Und was sagt die Geschichte der Bitcoin-Zyklen dazu?

Ein Blick auf die vier bisherigen Vier-Jahres-Halving-Zyklen zeigt ein konsistentes Muster: Nach jedem Allzeithoch folgte eine Konsolidierungs- und Korrekturphase von rund 12 Monaten – gefolgt von einer Aufwärtsphase von rund 35 Monaten.

Wenn dieses Muster sich wiederholt, wäre das Tief des vierten Zyklus bereits gesetzt – und die nächste Aufwärtsphase hätte begonnen oder stünde unmittelbar bevor. Das bedeutet: Wer das historische Muster für relevant hält, sieht ein Fenster, das sich im Oktober 2026 schliesst. Die nächste vergleichbare Konsolidierungsphase wäre frühestens nach dem Allzeithoch des fünften Zyklus zu erwarten – also nicht vor 2029 oder 2030.

Aber historische Muster sind keine Garantien. Samson Mow hat den Vier-Jahres-Zyklus explizit für tot erklärt – ersetzt durch permanenten institutionellen Kaufdruck. Und Michael Saylor argumentiert, dass der Kreditmarkt das organische Angebot strukturell absorbiert – unabhängig von Halving-Rhythmen.

Was die historischen Zyklen konkret zeigen, wo wir heute stehen – und warum der nächste Zyklus strukturell anders sein könnte als alle vorherigen – lesen Sie im vollständigen Artikel.

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„Wir werden wahrscheinlich alle Bitcoin kaufen, die bis 2140 gemined werden" – was Saylor wirklich meint

In einem CNBC-Interview am 21. Mai 2026 sagte Michael Saylor einen Satz, den man von einem börsennotierten CEO selten hört: „Die Bildung von digitalem Kredit bedeutet, dass der Kreditmarkt selbst das gesamte organische Angebot an Bitcoin von jetzt an für immer absorbiert. Unser Unternehmen wird wahrscheinlich alle Bitcoin kaufen, die von den Minern zwischen jetzt und dem Jahr 2140 produziert werden. Dann gibt es keine Bitcoin mehr."

Das ist keine Übertreibung eines Bitcoin-Enthusiasten.. Es ist die öffentlich erklärte Strategie des grössten privaten Bitcoin-Halters der Welt – ausgesprochen vor den Kameras von CNBC. Strategy hält heute 843'738 Bitcoin – 4,02 % aller Bitcoin, die jemals existieren werden. Das Unternehmen kaufte in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 rund 2,5-mal mehr Bitcoin, als in diesem Zeitraum weltweit gemined wurde.

Was Saylor konkret meinte, wie STRC funktioniert, warum Miner nicht mehr den Bitcoin-Preis bestimmen – und was die österreichische Schule über diese Entwicklung sagt – lesen Sie im vollständigen Artikel.

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Nur 4 % der Bitcoin stehen noch zum Verkauf – der Rest gehört denen, die nicht verkaufen

Was sich an den Bitcoin-Märkten gerade abspielt, lässt sich nicht mit klassischen Finanzwerkzeugen erfassen. Laut aktuellen Daten von Coinglass liegen nominell 2,42 Millionen Bitcoin auf den Krypto-Börsen. Vor einem Jahr waren es noch 3,1 Millionen. In zwölf Monaten sind knapp 700'000 Bitcoin von den Börsen abgeflossen – in ETF-Custody, in institutionelle Verwahrung, in die Wallets von Langzeithaltenden. Ein Rückgang von 22 % in einem Jahr. Von den verbliebenen Beständen sind schätzungsweise 1,0 bis 1,2 Millionen in ETF-Custody gebunden und weitere 0,4 bis 0,6 Millionen in institutioneller Verwahrung. Was wirklich frei handelbar bleibt, sind schätzungsweise 0,5 bis 0,8 Millionen Bitcoin – rund 4 % des gesamten existierenden Angebots.

Während dieses freie Angebot schrumpft, beschleunigt sich die institutionelle Nachfrage in einem Tempo, das historisch beispiellos ist. In einer einzigen Woche haben globale Bitcoin-ETFs zwischen 40'000 und 60'000 Bitcoin absorbiert – das entspricht 90 bis 130 Tagen weltweiter Mining-Produktion, akkumuliert in sieben Tagen. Morgan Stanley hat mit MSBT bereits rund 1'400 Bitcoin seit dem Launch am 8. April akkumuliert. Goldman Sachs hat am 14. April bei der SEC die Dokumente für einen eigenen Bitcoin-ETF eingereicht. Strategy kaufte allein in der Woche vom 14. bis 20. April 34'164 Bitcoin für 2,54 Milliarden Dollar – der grösste Einzelkauf des Unternehmens seit über einem Jahr. Charles Schwab öffnet in wenigen Wochen den direkten Spot-Zugang für 39 Millionen Kunden.

Ein mathematisch fixiertes Angebot trifft auf eine strukturell wachsende institutionelle Nachfrage – in immer kürzeren Zeitfenstern. Die österreichische Ökonomie hat diese Dynamik immer beschrieben. Sie hat nur nie ein Asset gehabt, das sie so präzise verkörpert wie Bitcoin. Was das in der Praxis bedeutet und warum die Geschwindigkeit dieser Entwicklung der entscheidende Faktor ist, lesen Sie im vollständigen Artikel.

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17 Jahre für 20 Millionen Bitcoin – Über 100 Jahre für die letzte Million

Bitcoin hat eine bemerkenswerte Grenze erreicht. Am 9. März 2026 wurde der 20-millionste Bitcoin geschürft. Damit befinden sich nun über 95 % der maximal möglichen Geldmenge im Umlauf. Die verbleibende eine Million Bitcoin wird jedoch nicht kurzfristig entstehen. Ihre Ausgabe verteilt sich über mehr als ein Jahrhundert. Der letzte Bitcoin wird voraussichtlich erst um das Jahr 2140 geschürft.

Diese langsame Emission ist kein Zufall, sondern Teil des monetären Designs von Bitcoin. Das Protokoll folgt einem festen Ausgabemechanismus: Etwa alle vier Jahre halbiert sich durch das sogenannte Halving die Menge neu erzeugter Bitcoin. Dadurch verlangsamt sich die Geldschöpfung kontinuierlich, bis sie langfristig gegen null tendiert.

Aus Sicht der österreichischen Schule der Nationalökonomie erfüllt Bitcoin damit eine Eigenschaft, die historisch in dieser Form keine Geldformen besaßen: echte und nachprüfbare Knappheit. Während moderne FIAT-Währungen jederzeit ausgeweitet werden können, ist die Geldmenge bei Bitcoin mathematisch begrenzt und für alle Marktteilnehmer transparent.

Bereits heute zeigt sich ein weiteres bemerkenswertes Phänomen: Die Nachfrage übersteigt zunehmend das neu entstehende Angebot. Institutionelle Investoren, Unternehmen und langfristige Sparer akkumulieren Bitcoin schneller, als neue Coins durch Mining entstehen. Gleichzeitig sinken die Bestände auf den Börsen. Aktuell befinden sich dort nur noch rund 2,4 Millionen Bitcoin, von denen jedoch ein erheblicher Teil gar nicht aktiv zum Verkauf steht.

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