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Kevin Quast Kevin Quast

Die EZB bekämpft eine Inflation, die sie selbst verursacht hat. Wer zahlt die Rechnung?

Am 11. Juni 2026 hat die Europäische Zentralbank die Leitzinsen um 25 Basispunkte angehoben – der Einlagensatz steigt von 2,00 % auf 2,25 %, wirksam ab dem 17. Juni. Es ist die erste Zinserhöhung seit 2023. Die offizielle Begründung: anhaltender Inflationsdruck, angetrieben vom Ölpreis im Kontext des Nahost-Konflikts.

Aber der Ölpreis ist nur die bequemste Erklärung. Die strukturellen Ursachen der europäischen Inflation liegen tiefer: künstlich verteuerte Energie durch jahrelange Subventionspolitik, eine der höchsten Steuerlasten der Welt, ein wachsender EU-Apparat, steigende Militärausgaben – und Sozialschutzausgaben von rund 4'925 Milliarden Euro im Jahr 2024, die weiter steigen. Die Inflation in der Eurozone lag im Mai bei 3,2 %, in Italien bei 3,3 %, in Deutschland bei 2,7 %. Die EZB hat ihre Prognosen revidiert: Inflation 2026 bei 3,0 %, Wirtschaftswachstum gedämpft auf rund 0,8 %. Sinkende Wirtschaft und steigende Preise. Stagflation. Genau das Szenario, das die österreichische Schule seit Jahrzehnten als unvermeidliche Konsequenz beschreibt.

Jean-Claude Trichet hat die Zinsen 2008 erhöht. Dann wieder 2011. Beide Male endete es in einer Rezession. Christine Lagarde hat denselben Weg gewählt. Wer in Italien oder Deutschland eine variable Hypothek hat, spürt das direkt in der monatlichen Rate. Wer Ersparnisse auf dem Konto hat, sieht seine reale Kaufkraft weiter sinken.

Bitcoin hängt von keiner Zentralbank ab. Es kann durch keine Sitzung in Frankfurt erhöht oder gesenkt werden. Was das konkret bedeutet – und warum sich die Geschichte der EZB wiederholt – lesen Sie im vollständigen Artikel.

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