Bitcoin Insights: Wissen & Updates für Unternehmen & Privatpersonen im Tessin, in der Schweiz
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Krall und Homm warnen: Der Sparer zahlt immer die Rechnung
Markus Krall warnt: Europa befindet sich in einer Strukturkrise, die keine normale Rezession ist. Deutschland ist das Epizentrum – zehn Jahre Stagnation, mehrere Jahre schrumpfende Wirtschaftsleistung, strukturell kaputte Energiepolitik. Der Rest Europas wird im Schlepptau mitgezogen. Stagflation – hohe Inflation bei schrumpfender Wirtschaft – ist das wahrscheinlichste Szenario. Das Bankensystem steht unter wachsendem Druck. Wenn Unternehmen pleite gehen, folgen die Banken. Wenn Banken kippen, kommt das Rettungspaket. Wer zahlt? Der Sparer – weil er am einfachsten enteignet werden kann.
Florian Homm ergänzt: Der Dollar ist strukturell überschuldet – 2 Billionen neue Schulden pro Jahr, bei steigenden Zinsen nicht finanzierbar. Das amerikanische Finanzkartenhaus steht auf dem Schafott. Und Gold gehört heute in jedes Depot: Stagflation und Gold seien "ganz enge Freunde" – mit Verweis auf die Ölkrisen 1973 und 1979, als Gold von 35 auf 800 Dollar stieg.
Krall empfiehlt die Drittelregel aus dem babylonischen Talmud: ein Drittel Produktivvermögen, ein Drittel Land, ein Drittel Reserven in Gold und Edelmetallen. Bitcoin nennen beide nicht.
Das sagen zwei Männer, die das System von innen kennen: Markus Krall, der die Risikomodelle des europäischen Bankensystems mitgebaut hat. Und Florian Homm, der als Milliardär-Hedgefonds-Manager auf dem Höhepunkt stand – und den Absturz erlebt hat.
Das ist die Ergänzung von Bitcoin Locarno: Die Drittelregel ist 2'500 Jahre alt und strukturell richtig – aber für den heutigen Moment braucht sie eine kritische Einordnung. Aktien und Immobilien mit Vorsicht und Selektion. Gold, Silber und Bitcoin als strukturellen Kern des dritten Drittels – Reserven in Assets, die niemand entwerten kann.
Was das für Ihr Kapital bedeutet und warum Gold und Bitcoin im aktuellen Umfeld strukturell überzeugen – lesen Sie im vollständigen Artikel.
Papiergold – wie Gold-ETFs und Gold-Zertifikate den Preis verzerren
Physisches Gold gilt weiterhin als Symbol für Stabilität und Knappheit. Doch der moderne Goldmarkt wird von papierbasierten Finanzinstrumenten dominiert, die auf Versprechen statt auf Substanz beruhen. ETF-Anteile und Goldzertifikate suggerieren Eigentum, das in der Realität oft nicht vollständig hinterlegt ist. In einem System weichen Geldes verzerrt diese Trennung zwischen Wirklichkeit und Anspruch die Preisbildung, untergräbt das Vertrauen in Märkte und schwächt langfristig die Sicherheit von Vermögen.
