Bitcoin Insights: Wissen & Updates für Unternehmen & Privatpersonen im Tessin, in der Schweiz
Stets neue Artikel über Bitcoin, seine Anwendungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Chancen – praxisnah, verständlich und zukunftsorientiert.
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NAKA POS: Wie aus einem Lugano-Pilotprojekt ein landesweiter Anbieter für Bitcoin-Zahlungen wurde
Das Tessin gehört zu den Regionen mit der dichtesten Infrastruktur für Bitcoin-Zahlungen in Europa. Über 700 Geschäfte, Bars, Restaurants und Dienstleister akzeptieren laut Angaben von NAKA inzwischen Zahlungen über deren POS-Terminals – Geräte, die neben Kreditkarten, Debitkarten und TWINT auch Bitcoin über das Lightning-Netzwerk sowie Tether verarbeiten. Schweizweit hat NAKA mittlerweile über 1'000 Terminals im Einsatz, womit das Tessin weiterhin den grössten Anteil stellt, das Modell aber längst über die Kantonsgrenze hinausgewachsen ist.
Ursprung dieser Infrastruktur ist das 2022 von der Stadt Lugano gemeinsam mit Tether-CEO Paolo Ardoino lancierte Projekt "Plan ₿", aus dem NAKA als eigenständiges Zahlungsunternehmen hervorging. Gleichzeitig zeigt eine vorsichtige Schätzung das eigentliche Ausmass der Adoption: Bitcoin-Zahlungen dürften sicher unter einem Prozent des gesamten über die Terminals abgewickelten Zahlungsvolumens im Tessin liegen, Schätzungen gehen von rund 0,3 Prozent aus.
Eine andere Schweizer Lösung ist inzwischen in ganz Europa aktiv: Swiss Bitcoin Pay zählt bereits über 1'000 Händler in 21 Ländern und funktioniert komplett ohne physisches Terminal.
Wie das NAKATerminal konkret funktioniert, was es kostet, welche Rolle Paolo Ardoino spielt, und warum mit Swiss Bitcoin Pay eine europaweite Alternative ganz ohne Hardware existiert – lesen Sie im vollständigen Artikel.
Lugano, Bitcoin & digitale Souveränität – Eine neue monetäre Realität im Herzen Europas
Lugano entwickelt sich zu einem der fortgeschrittensten Bitcoin-Zentren Europas. Über 400 Geschäfte in Lugano und mehr als 700 Akzeptanzstellen im gesamten Tessin ermöglichen heute Bitcoin-Zahlungen im Alltag. Gleichzeitig können Bürger und Unternehmen sämtliche Rechnungen der Stadt – inklusive Steuern – direkt mit Bitcoin bezahlen.
Diese Entwicklung ist Teil der Initiative Lugano’s Plan₿, die 2022 gestartet wurde. Mehr als 100 Millionen Franken wurden in Infrastruktur, Startups und Bildungsprogramme investiert, während sich über 100 Unternehmen der Bitcoin- und Fintech-Branche im Umfeld des Projekts angesiedelt haben.
Die internationale Lugano Plan₿ Konferenz bringt inzwischen über 4.000 Teilnehmer aus mehr als 60 Ländern nach Lugano und zeigt mit tausenden Bitcoin-Zahlungen während der Veranstaltung, dass digitale Zahlungen im Alltag funktionieren.
Parallel verfolgt die Stadt eine Digitalstrategie bis 2030, die digitale Souveränität, Datenschutz und Kontrolle über kritische Infrastruktur betont. In einer zunehmend digitalen Wirtschaft stellt sich damit eine zentrale Frage: Wer kontrolliert Geld und Daten in der Zukunft – zentrale Institutionen oder offene, transparente Systeme wie Bitcoin?
Bitcoin schreitet voran: Zwei weitere Geschäfte in Locarno akzeptieren Zahlungen in Bitcoin und Lightning
Immer mehr Geschäfte in der Region Locarno öffnen sich für Bitcoin. Dank der Initiative von Bitcoin Locarno akzeptieren nun auch Pasta Tamo und das No Smoking Center in Locarno Zahlungen über das Bitcoin- und Lightning-Netzwerk. Diese Entwicklung stellt einen wichtigen Schritt in Richtung einer stabileren und freieren monetären Zukunft dar – insbesondere im Kontext der Herausforderungen des heutigen Fiat-Geldsystems. Der Artikel beleuchtet nicht nur die lokalen Veränderungen, sondern ordnet sie auch in einen größeren wirtschaftlichen Zusammenhang ein.
