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Nur 4 % der Bitcoin stehen noch zum Verkauf – der Rest gehört denen, die nicht verkaufen

Was sich an den Bitcoin-Märkten gerade abspielt, lässt sich nicht mit klassischen Finanzwerkzeugen erfassen. Laut aktuellen Daten von Coinglass liegen nominell 2,42 Millionen Bitcoin auf den Krypto-Börsen. Vor einem Jahr waren es noch 3,1 Millionen. In zwölf Monaten sind knapp 700'000 Bitcoin von den Börsen abgeflossen – in ETF-Custody, in institutionelle Verwahrung, in die Wallets von Langzeithaltenden. Ein Rückgang von 22 % in einem Jahr. Von den verbliebenen Beständen sind schätzungsweise 1,0 bis 1,2 Millionen in ETF-Custody gebunden und weitere 0,4 bis 0,6 Millionen in institutioneller Verwahrung. Was wirklich frei handelbar bleibt, sind schätzungsweise 0,5 bis 0,8 Millionen Bitcoin – rund 4 % des gesamten existierenden Angebots.

Während dieses freie Angebot schrumpft, beschleunigt sich die institutionelle Nachfrage in einem Tempo, das historisch beispiellos ist. In einer einzigen Woche haben globale Bitcoin-ETFs zwischen 40'000 und 60'000 Bitcoin absorbiert – das entspricht 90 bis 130 Tagen weltweiter Mining-Produktion, akkumuliert in sieben Tagen. Morgan Stanley hat mit MSBT bereits rund 1'400 Bitcoin seit dem Launch am 8. April akkumuliert. Goldman Sachs hat am 14. April bei der SEC die Dokumente für einen eigenen Bitcoin-ETF eingereicht. Strategy kaufte allein in der Woche vom 14. bis 20. April 34'164 Bitcoin für 2,54 Milliarden Dollar – der grösste Einzelkauf des Unternehmens seit über einem Jahr. Charles Schwab öffnet in wenigen Wochen den direkten Spot-Zugang für 39 Millionen Kunden.

Ein mathematisch fixiertes Angebot trifft auf eine strukturell wachsende institutionelle Nachfrage – in immer kürzeren Zeitfenstern. Die österreichische Ökonomie hat diese Dynamik immer beschrieben. Sie hat nur nie ein Asset gehabt, das sie so präzise verkörpert wie Bitcoin. Was das in der Praxis bedeutet und warum die Geschwindigkeit dieser Entwicklung der entscheidende Faktor ist, lesen Sie im vollständigen Artikel.

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Warum nur Bitcoin eine tatsächlich überprüfbare monetäre Knappheit garantiert

Bitcoin ist das einzige monetäre Gut weltweit mit einer überprüfbaren und absoluten Knappheit. Während das heutige Fiat-Geldsystem unter einer unkontrollierten Ausweitung der Geldmenge leidet und selbst Gold durch eine steigende Fördermenge inflationiert werden kann, bleibt Bitcoin auf maximal 21 Millionen Einheiten begrenzt – ein unveränderliches mathematisches Gesetz. Zudem wird Gold nicht nur durch höhere Minenproduktion verwässert, sondern auch durch die Ausgabe von Goldzertifikaten in einem Umfang, der das tatsächlich hinterlegte physische Gold übersteigt. Dieser Artikel vergleicht Bitcoin mit anderen Geldformen und erläutert, warum nur Bitcoin echte monetäre Stabilität gewährleistet.

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