Die Immobilienpreise in Bitcoin sind in den letzten Jahren drastisch gesunken – was bedeutet das wirklich?
Zusammenfassung
Auf den ersten Blick scheint der Immobilienmarkt unabhängig von Bitcoin zu sein. Doch ein Blick auf die Daten zeigt eine überraschende Realität: Während Immobilien in Fiat-Währungen immer teurer werden, sinkt ihr Preis, ausgedrückt in Bitcoin, deutlich. Wie ist das möglich? Dieser Artikel analysiert die Dynamiken des Fiat-Systems und der Bitcoin-Ökonomie, um die Auswirkungen für Investoren und Sparer zu verstehen.
Bitcoin und Immobilien: zwei unterschiedliche Instrumente zur Werterhaltung
Immobilien gelten seit jeher als sichere Wertreserve, insbesondere in Zeiten hoher Inflation. Sie können nicht aus dem Nichts geschaffen werden, was sie scheinbar vor monetärer Entwertung schützt. Doch dieser Schutz ist nur oberflächlich: Nicht der reale Wert der Immobilie steigt, sondern die Fiat-Währung verliert kontinuierlich an Kaufkraft.
Bitcoin funktioniert nach einem grundlegend anderen Prinzip. Sein maximales Angebot ist auf 21 Millionen Einheiten begrenzt, und seine Ausgabe folgt einem präzisen mathematischen Zeitplan. Das macht ihn langfristig zu einer stabilen Währung, die tendenziell an Wert gewinnt, statt ihn zu verlieren. Die zunehmende Adoption und Verbreitung verstärken diesen Effekt zusätzlich und erzeugen eine deflationäre Dynamik.
Immobilien sind eng mit dem traditionellen Finanzsystem verknüpft und damit abhängig von der Geldpolitik der Zentralbanken. Bitcoin hingegen ist frei von diesen Zwängen. Wer ihn hält, kann sich gegen die Entwertung von Fiat-Währungen absichern und langfristig von einer steigenden Kaufkraft profitieren.
Warum die Immobilienpreise in Bitcoin sinken
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Im Jahr 2021 kostete eine Immobilie im Wert von einer Million Schweizer Franken rund 28,44 Bitcoin. Heute, nur vier Jahre später, kann dieselbe Immobilie für lediglich 11,09 Bitcoin erworben werden. Das entspricht einem Rückgang von über 60 %.
Kaufpreis in BTC für eine Immobilie im Wert von 1 Million CHF
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Im Jahr 2021 kostete eine Immobilie im Wert von einer Million Schweizer Franken rund 28,44 Bitcoin. Heute, nur vier Jahre später, kann dieselbe Immobilie für lediglich 11,09 Bitcoin erworben werden. Das entspricht einem Rückgang von über 60 %.
Dieser Rückgang bedeutet nicht, dass die Immobilie an realem Wert verloren hat. Ihr Nutzwert bleibt unverändert. Was sich verändert hat, ist die Stärke von Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel: Während Fiat-Währungen weiter an Wert verlieren, gewinnt Bitcoin an Kaufkraft.
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Entwicklung der Geldmenge, der Immobilienpreise und der Löhne in der Schweiz
Das ist der grundlegende Unterschied zwischen einer stabilen und einer schwachen Währung. Fiat-Währungen müssen kontinuierlich ausgeweitet werden, um die Illusion von Stabilität aufrechtzuerhalten, während Bitcoin seinen Wert durch sein begrenztes Angebot und die wachsende Nachfrage bewahrt.
Fiat-Währungen und die Illusion stabiler Immobilienpreise
In Fiat-Währungen gemessen scheinen Immobilienpreise stetig zu steigen. Doch dieses Wachstum ist trügerisch: Nicht die Immobilien werden real teurer, sondern das Fiat-Geld verliert an Kaufkraft.
Vor fünfzig Jahren konnte sich in der Schweiz eine Person mit durchschnittlichem Einkommen ein Eigenheim leisten. Heute ist das für die Mehrheit kaum noch möglich. Doch nicht das Haus ist real teurer geworden – die Fiat-Währung hat sich abgeschwächt.
Der Vergleich mit Bitcoin entlarvt diese Verzerrung. Während Immobilienpreise in Fiat-Währungen steigen, fallen sie gemessen in Bitcoin. Das zeigt, dass nicht ein realer Wertzuwachs der Immobilien stattfindet, sondern eine kontinuierliche Entwertung der Fiat-Währungen. Bitcoin hingegen bewahrt seinen Wert über die Zeit und macht Immobilien relativ betrachtet zunehmend erschwinglicher.
Warum das Fiat-System an Immobilien gebunden ist
Das heutige Finanzsystem basiert auf stetig steigenden Immobilienpreisen. Die meisten Käufer finanzieren ihr Eigenheim über Hypotheken. Dieses System funktioniert nur, wenn Immobilienwerte weiter steigen und Schuldner die wachsenden Belastungen tragen können.
Die Österreichische Schule erklärt diese Dynamik klar. Fiat-Währungen sind inflationär, da ihre Geldmenge fortlaufend ausgeweitet wird. Dadurch verliert das Geld an Wert, während Sachwerte wie Immobilien scheinbar immer teurer erscheinen.
Bitcoin hingegen ist deflationär konzipiert. Seine begrenzte Menge sichert langfristig stabile Kaufkraft. Wäre die Wirtschaft auf Bitcoin aufgebaut, gäbe es keinen permanenten künstlichen Preisanstieg, sondern eine Stabilisierung realer Werte.
Genau darin liegt jedoch eine Herausforderung für das traditionelle Finanzsystem. Eine Welt mit stabilem Geld würde das schuldenbasierte Wirtschaftsmodell infrage stellen. Banken und Regierungen sind darauf angewiesen, dass Menschen Kredite aufnehmen und Sachwerte als Schutz vor Inflation erwerben. Bitcoin greift diesen Mechanismus grundlegend an.
Bitcoin oder Immobilien: welches Investment ist langfristig überlegen?
Könnten Immobilienpreise in Bitcoin künftig wieder steigen? Das hängt von mehreren Faktoren ab. Sollte sich Bitcoin stabilisieren oder die Immobiliennachfrage stark zunehmen, könnten sich die Bewertungsverhältnisse verschieben. Dennoch bleibt die zentrale Tendenz bestehen: Solange Bitcoin an Kaufkraft gewinnt, werden Immobilien relativ günstiger.
Investoren müssen prüfen, welches Asset langfristig das größere Potenzial bietet. Immobilien ermöglichen Nutzung und Mieteinnahmen, sind jedoch illiquide, verwaltungsintensiv und unterliegen Steuern sowie regulatorischen Vorgaben. Bitcoin hingegen ist liquide, frei transferierbar und nicht staatlich kontrollierbar.
In den vergangenen zehn Jahren verzeichnete Bitcoin eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von über 50 %. Kein Immobilienmarkt konnte vergleichbare Renditen erzielen. Wer sein Kapital erhalten und vermehren möchte, sollte sich fragen, ob Immobilien noch die rationalste Wahl sind – oder ob Bitcoin die effektivere Wertreserve darstellt.
Fazit: ein neues Verständnis von Wert
Der Rückgang der Immobilienpreise in Bitcoin ist kein kurzfristiges Phänomen, sondern ein Hinweis auf einen strukturellen Wandel. Das Verständnis von Wert verändert sich grundlegend.
Fiat-Währungen erzeugen die Illusion steigender Preise, während in Wahrheit das Geld selbst entwertet wird. Bitcoin hingegen bewahrt seinen Wert und führt dazu, dass Immobilien langfristig relativ günstiger werden.
Das heutige Finanzsystem ist auf stetig steigende Immobilienpreise angewiesen, um das schuldenbasierte Modell aufrechtzuerhalten. Eine auf Bitcoin basierende Wirtschaft würde diese Verzerrungen beseitigen und zu stabileren, realistischeren Preisen führen.
Wer sein Vermögen schützen möchte, muss entscheiden, in welcher Form es gespeichert wird. Zwischen Fiat-Währungen, Immobilien und Bitcoin liegt der Unterschied zwischen einem inflationären System, einem gebundenen Sachwert und einer neuen Geldform, die als langfristige Wertreserve konzipiert wurde.
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