Februar 2026: Warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um mit einem Bitcoin-Sparplan zu beginnen
Zusammenfassung
Wer weiter wartet, riskiert, den nächsten Zug zu verpassen.
Wir befinden uns im vierten Zyklus von Bitcoin, in einer Phase deutlicher Korrekturen. Der Preis ist von etwa 126'000 USD auf etwa 75'000 USD gefallen, und ein weiterer Rückgang auf 60'000 USD kann nicht ausgeschlossen werden. Historisch gesehen stellten diese Phasen jedoch nicht das Ende eines Trends dar, sondern waren Teil einer vierjährigen zyklischen Struktur, die mit dem Halving zusammenhängt. Volatilität ist kein Systemfehler, sondern Ausdruck einer streng begrenzten Geldmenge.
Im Mittelpunkt steht die Frage der Kaufkraft. Während das derzeitige FIAT-System auf der Ausweitung der Kreditvergabe und der kontinuierlichen Erhöhung der Geldmenge basiert, verfolgt Bitcoin eine Geldpolitik mit einer Obergrenze von 21 Millionen Einheiten. Eine schwache Währung verliert mit der Zeit an Wert, eine stabile Währung erfordert Disziplin und belohnt das Sparen. Wer sein Kapital jahrelang auf der Bank liegen lässt, verliert an realer Kaufkraft und damit an angesammelter Lebenszeit.
Das endlose Warten auf den perfekten Einstiegszeitpunkt führt oft dazu, dass die Kaufkraft sinkt, während Chancen verpasst werden. Es geht dabei nicht in erster Linie um eine schnelle Kapitalvermehrung, sondern um den systematischen Schutz der Kaufkraft in einem Umfeld struktureller Abwertung. Ein über mindestens vier Jahre angelegter DCA-Plan verringert das Timing-Risiko und hat in der Vergangenheit in jedem vollständigen Zyklus zu positiven Ergebnissen geführt. Nicht Spekulation macht den Unterschied, sondern Regelmäßigkeit.
Der Zyklus als strukturelle Realität
Seit seiner Entstehung bewegt sich Bitcoin in klar erkennbaren Vierjahreszyklen. Der Schlüsselmechanismus ist das Halving, also die planmäßige Reduzierung der Neuemission von Bitcoin. Dieses Ereignis halbiert plötzlich das Angebot und verändert nachhaltig das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Das letzte Halving fand im April 2024 statt. Das Jahr 2025 war geprägt von einer hohen Nachfrage und einer zunehmenden institutionellen Integration. Anfang 2026 befinden wir uns im vierten Zyklus, in einer Phase signifikanter Korrekturen. Der Preis ist von rund 126'000 USD im Oktober 2025 auf rund 75'000 USD Anfang Februar 2026 gefallen. Eine Bewegung in Richtung 60'000 USD wäre historisch gesehen nicht außergewöhnlich. Bitcoin hat immer deutliche Korrekturen erfahren. Aber ebenso klar ist, dass auf jede bedeutende Korrektur eine neue Phase des strukturellen Wachstums folgte.
Der psychologische Fehler des Wartens
Im Oktober 2015 hielten viele Bitcoin für zu teuer. Im Jahr 2019 war dies bei 10'000 USD der Fall. Im Jahr 2021 bei 60'000 USD. Heute hört man wieder Prognosen von 35'000 USD oder weniger. Ähnliche Szenarien sind möglich. Die Märkte sind volatil und niemand kennt die kurzfristige Zukunft. Wer jedoch immer auf den perfekten Zeitpunkt wartet, investiert oft gar nicht. Der eigentliche Fehler ist nicht, zum falschen Zeitpunkt einzusteigen, sondern gar nicht zu handeln. Ein Ansparplan ersetzt Unsicherheit durch eine Methode und verhindert, dass Emotionen die Entscheidungen dominieren.
Die Kaufkraft als echter Maßstab
Geld steht für angesammelte Arbeitszeit. Jede gearbeitete Stunde wird in Geldeinheiten umgewandelt. Wenn dieses Geld im Laufe der Zeit an Kaufkraft verliert, geht indirekt Lebenszeit verloren. Im aktuellen FIAT-System entsteht Geld durch die Ausweitung von Krediten. Neue Einheiten werden durch Schulden geschaffen. Dieses System benötigt kontinuierliches Wachstum, um stabil zu erscheinen. Die offiziellen Inflationsdaten mögen moderat erscheinen, aber die realen Preise für Waren, Immobilien und Dienstleistungen erzählen eine andere Geschichte. Wer seine Ersparnisse auf der Bank lässt, verliert über mehrere Jahre zwischen 8 % und 20 % seiner realen Kaufkraft. Bitcoin folgt einer anderen Logik. Das Angebot ist auf 21 Millionen begrenzt, und über 95 % sind bereits im Umlauf. Mit jedem Halving sinkt die Inflationsrate weiter und nähert sich langfristig mathematisch dem Nullpunkt. Es geht nicht in erster Linie um 10-fache Renditen, sondern um den Schutz der Kaufkraft.
Schwache Währung und stabile Währung im Vergleich
Eine schwache Währung kann nach Belieben ausgeweitet werden. Sie ermöglicht kurzfristige Stabilisierungen, führt aber langfristig zu einer Abwertung. Eine stabile Währung erfordert Disziplin. Sie reduziert künstliche Zyklen, begünstigt eine langfristige Planung und belohnt das Sparen. Im aktuellen FIAT-System wird der Konsum gefördert, während das Sparen real benachteiligt wird. In einem stabilen Währungssystem kehrt sich diese Logik um. Ein Bitcoin-Sparplan ist nicht nur eine Anlagestrategie, sondern auch eine monetäre Stellungnahme. Man entscheidet sich bewusst für Knappheit statt Expansion.
Persönliche Verantwortung beginnt beim Sparen
Ein Bitcoin-Sparplan erfordert keine Bankberater, Finanzgurus oder komplexe Diversifizierungsstrategien. Er basiert auf einer klaren Entscheidung und Beständigkeit. Jeden Monat wird ein fester Betrag investiert, unabhängig von Schlagzeilen oder der Marktstimmung. Diese Einfachheit ist keine Einschränkung, sondern eine Stärke. In einem System, das Verantwortung leicht an Institutionen delegiert, ist ein persönlicher Plan ein Schritt in Richtung finanzieller Unabhängigkeit. Bitcoin erfordert Verantwortung, da es keine zentrale Behörde gibt, die Verluste sozialisiert oder Fehler korrigiert.
Kleine Beträge, große Wirkung
Viele unterschätzen die Kraft kleiner, aber konstanter Beträge. Bereits 100 CHF oder 100 Euro pro Monat können im Laufe der Jahre einen erheblichen Unterschied ausmachen. Acht Jahre entsprechen 96 Monatsraten, was nominal 9'600 investierten Einheiten entspricht. In einem Währungssystem mit festem Angebot kann selbst ein moderater Preisanstieg auf lange Sicht diese Summe in einen fünfstelligen Betrag verwandeln. Historisch gesehen war dies keine Ausnahme, sondern eine logische Folge der zunehmenden Knappheit in Verbindung mit der steigenden Akzeptanz.
Es ist nicht der einzelne Monat, der den Unterschied ausmacht, sondern die Summe der konsequenten Schritte im Laufe der Zeit. Durch regelmäßige Investitionen nutzt man automatisch Phasen der Schwäche. Wenn der Preis fällt, erhält man mehr Sats für denselben Betrag. Wenn er steigt, wächst der Gesamtwert. Im Laufe der Zeit entsteht ein Durchschnittspreis, der emotionale Fehler reduziert.
Wer bereits über Ersparnisse verfügt und diese umschichten möchte, sollte dabei diszipliniert vorgehen. Anstatt einen grossen Betrag auf einmal zu investieren, ist es ratsam, ihn über mindestens 16 Monate zu verteilen. Ein konkretes Beispiel: Mit 10'000 CHF oder Euro könnten Sie 16 Monate lang monatlich etwa 625 investieren. Dieser Ansatz reduziert das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt einzusteigen, erheblich und verbindet Strategie mit zyklischer Vorsicht.
Wie man konkret anfängt
Ein Ansparplan sollte mit Kapital finanziert werden, das mindestens vier Jahre oder länger nicht benötigt wird. Dieser Zeithorizont ist entscheidend, um zyklische Schwankungen zu überstehen, ohne unter emotionalem Druck verkaufen zu müssen. Bitcoin ist volatil, aber historisch gesehen war diese Volatilität Teil eines übergeordneten Aufwärtstrends innerhalb eines vollständigen Vierjahreszyklus.
Für die praktische Umsetzung können regulierte Anbieter genutzt werden. In der Schweiz eignet sich Pocket, in der Schweiz und in der EU Relai, in der EU auch Coinfinity. Der Zugang erfolgt über eine Identitätsprüfung gemäß den KYC-Vorschriften. Anschließend richtet man einen Dauerauftrag für einen festen monatlichen Betrag ein. Der Prozess ist transparent, automatisierbar und klar strukturiert.
Es ist unerlässlich, gekaufte Bitcoins regelmäßig in Selbstverwahrung zu übertragen. Nur wer die privaten Schlüssel kontrolliert, besitzt seine Bitcoins wirklich. Ein Sparplan ist daher nicht nur eine finanzielle Entscheidung, sondern ein Schritt in Richtung persönlicher finanzieller Verantwortung.
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.bitcoin-locarno.ch/compra-bitcoin
Warum nicht über traditionelle Börsen oder Revolut?
Viele kaufen Bitcoin über große Börsen oder Finanzanwendungen wie Revolut. Technisch ist das möglich, aber in der Regel hat man keine Kontrolle über seine privaten Schlüssel. Man hat lediglich einen Anspruch gegenüber einer Plattform. Dies widerspricht dem Grundprinzip von Bitcoin: Not your Keys, not your Coins. Ohne die Kontrolle über die privaten Schlüssel besitzt man Bitcoin nicht vollständig und es bleibt ein Gegenparteirisiko bestehen. Ein Ansparplan sollte daher die regelmäßige Übertragung auf eine Wallet vorsehen, um einen digitalen Kontostand in echtes, selbstverwaltetes Eigentum umzuwandeln.
Wie funktioniert eine Wallet? Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.bitcoin-locarno.ch/bitcoin-wallet
Unterstützung bei der Umsetzung
Der Einstieg ist technisch einfach, aber viele wünschen sich Sicherheit im Prozess. Fragen zur selbstständigen Verwahrung, zur Auswahl der Wallet oder zur steuerlichen Einordnung sind naheliegend. In diesen Fällen ist eine strukturierte Begleitung hilfreich. Online oder persönlich in der Region Locarno helfen individuelle Coaching-Sitzungen, Fehler zu vermeiden und eine solide Grundlage aufzubauen.
Informationen zum Coaching finden Sie hier:
https://www.bitcoin-locarno.ch/comincia-subito
Ein Sparplan ist einfach. Die richtige Umsetzung macht ihn langfristig tragbar.
Fazit
Der Februar 2026 stellt keinen Höhepunkt der Euphorie dar, sondern einen klaren Moment der Korrektur im vierten Zyklus. Von 126.000 USD auf etwa 75.000 USD, mit möglichen weiteren Rückgängen, bildeten ähnliche Phasen in der Vergangenheit die Grundlage für ein anschließendes langfristiges Wachstum. Niemand weiß, wie sich die nächsten Monate entwickeln werden. Sicher ist, dass Bitcoin weiterhin einer festen Währungsregel folgt, während das FIAT-System nach wie vor auf der Ausweitung der Verschuldung basiert. Ein DCA-Plan über mindestens vier Jahre ersetzt Spekulation durch Disziplin. Er schützt die Kaufkraft und letztlich die eigene Lebenszeit.
